Hier finden Sie Eindrücke von den vergangenen Veranstaltungen.

28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018

Jesus' Bros - Jahreswechselfreizeit

J-W-F? Wie kommt man denn auf die Idee?

JWF = Jahreswechselfreizeit wird jedes Jahr vom Südwestdeutschen EC des Kreisverbandes Bayern veranstaltet, damit junge Leute Jesus näher kennen lernen und ihn erleben dürfen. Aber auch Spaß, lustige Aktionen, Entspannen und natürlich eine dicke Silvesterparty stehen auf dem Programm. Die fünftägige Veranstaltung fand dieses Mal in den Räumen der LKG Schwarzenbach statt. Und die Bude war voll mit insgesamt 120 Teens.

Und wie läuft das so ab?

Beherbergt wurden die Teens von Gemeindemitgliedern der LKG. Also „Bed & Breakfast“ versteht sich, denn Mittag- und Abendessen haben schon im nahe gelegenen Gasthaus auf die hungrigen JWF´ler gewartet.

Nach gemeinsamer Zeit des Bibellesens in Kleingruppen trafen sich die jungen Leute täglich in Schwarzenbach zu kurzem Morgensport mit Mario (alias Chrissi). Im Anschluss stellte Matze Lange (EC Jugendreferent) die Jesus´ Bros, die Jünger von Jesus vor und was wir von ihnen lernen können.

Die Nachmittage waren verschieden gestaltet. Am Freitag reichten die Angebote von Sport wie z. B. Schlittschuhlaufen und Schwimmen neben kreativen Workshops bis hin zu selbstgemachten Pralinen. Am Samstag durften die Teilnehmer - ähnlich wie die Jesus´ Bros - raus auf die Straße gehen. An verschiedenen Orten überbrachten wir den Menschen Neujahrsgrüße. Das Ziel: Ihnen Gutes zu tun und - wer wollte - für Gespräche über den Glauben an Jesus offen zu sein. Wow! Ob Kaffee und Punsch zu verschenken, im Altenheim Mimberg mit den Bewohnern Zeit zu verbringen oder von Haustür zu Haustür zu gehen, um die Jahreslosung 2018 mit Wunderkerze zu verschenken. Es war eine reich gesegnete Zeit für alle Beteiligten. Weiter so!

Der Silvesternachmittag bot die Gelegenheit zum still werden vor Gott und so ganz bewusst das alte Jahr abzuschließen. Jeder für sich konnte sein „Lebenshaus“ anhand der zehn Gebote prüfen, beten, danken und Revue passieren lassen.

Im täglichen Abendprogramm kamen die unendlich vielen Talente und Potenziale der Teens ans Licht, der Saal platzte schier vor Geschicklichkeit, Wissen und Kreativität! In verschiedenen Disziplinen traten Mannschaften gegeneinander an und stellten ihr Können unter Beweis. Der Spaß kam dabei nicht zu kurz!

Wie war die Silvesterparty?

Nach einem riesigen, leckeren Buffet im Saal (vielen Dank an die fleißigen Köche und Helfer!!), feierten wir den Jahreswechsel auf einer höher gelegenen Wiese in der Nähe mit Lagerfeuer und Punsch.

Ein gemeinsamer Gottesdienst mit der LKG rundete am Neujahrstag die Freizeit ab. Teilnehmer gaben ein persönliches Zeugnis und erzählten von Highlights der JWF. Es war sehr lebendig und ermutigend.

Resümee?

Dankbar und reich gesegnet durch die fleißigen Mitarbeiter, Helfer und Gastgeber, die Bewahrung der Teilnehmer und gestärkt durch Gottes Wort und Wirken für 2018.

August 2017

Jugendbund - Segelfreizeit 2017

Nach zwei Jahren Pause war es für den Jugendbund mal wieder an der Zeit auf Freizeit zu fahren. Im Vorfeld standen mehrere Ziele zur Auswahl, doch letztendlich stimmte die Mehrheit für eine Segelfreizeit auf dem Ijselmeer in den Niederlanden.
Eine knappe Woche sollte das Ijselmeer mit der 34 Meter langen "Gaja" unsicher gemacht werden. Am Freitag den 25. August um 12 Uhr sollte es dann mit den Privat PKWs auf nach Lemmer gehen, wo wir mit der "Gaja", unserem Skipper Rob (oder war es Skip), dem Matrosen Dennis und dem Bootshund Amie in See stachen. Ein wenig müde von der Fahrt, aber mit guter Stimmung durften wir herrliche Schönwettersegeltage verbringen.

Nur an einem Tag kamen die Hardcoresegelfreaks bei Windstärke 6 und Dauerregen auf ihre Kosten - "so war das eigentlich gebucht". Es blieb also reichlich Zeit für gute Gespräche, viele tolle Stunden Schusswechsel bei "Bang" oder die Sonne an Deck zu genießen. Die Highlights waren mit Sicherheit der Landtag in Amsterdam und der Piratentag, an dem so mancher Holländer ungläubig auf einen Haufen verrückter Deutscher in Piratenkostümen blicken musste, die noch dazu den Hafen mit Wasserbombenschleuder und Säbeln unsicher machten. Für den geistigen Input wurde Referent Andi Müller vom deutschen EC mitgenommen, der uns mit persönlichen Beispielen und Tiefgang in einige Geschichten aus dem Alten Testament mitnahm. "Der Müller" bereicherte die Freizeit nicht nur durch seine Bibelarbeiten sondern auch durch seine zahlreichen Anekdoten zu jedem beliebigen Thema.

Dank der großzügigen Essensspenden der Gemeinde und einer sterneverdächtigen Verpflegung von Anne gingen wohl alle Teilnehmer mit einigen Zusatzkilos wieder an Land. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Beter und Spender.                     

 

9. Juli 2017

Dillbergtreffen

Kann er nicht oder will er nicht - warum lässt Gott das zu? 

An einem heiteren Sonntagnachmittag bei sommerlichen Temperaturen fanden sich zahlreiche Besucher im romantischen Ambiente des ehemaligen Steinbruchs am Dillberg ein. „Kann er nicht oder will er nicht – warum lässt Gott das Leid zu“ ist das anspruchsvolle Thema des Open-Air-Gottesdienstes der Landeskirchlichen Gemeinschaft Burgthann-Schwarzenbach. 

Ins Leben gerufen wurde das Dillbergtreffen vor 70 Jahren, im Mai 1947 vom kürzlich verstorbenen Willi Pölloth. Ihm war es ein Herzensanliegen, dass sich die Christen der Umgebung treffen, um ihren Glauben zu bezeugen, in Gemeinschaft mit anderen zu vertiefen und der Jugend ein Ziel für ihr Leben zu vermitteln.  

Durch das Programm führte Marcus Dresel, Prediger der LKG, der gleichzeitig auch als Sänger der eigens für das Treffen ins Leben gerufenen Band glänzte. Er begrüßte Gastredner Roland Radke, der bis zu seiner Pensionierung hauptamtlich in der Stadtmission Pforzheim tätig war. Gerne spricht Radke über seine Zeit als Leiter eines Christlichen Gästehauses in Oberstdorf, wo er in der herrlichen Bergwelt ganz neu einen Blick für die Schönheit der Schöpfung gewinnen konnte, aber auch seinen schwersten Schicksalsschlag, den Unfalltod seiner Tochter, hinnehmen musste. 

Radke nannte jüngste leidvolle Ereignisse, wie das furchtbare Busunglück vor wenigen Tagen, bei dem 18 Menschen verbrannten, das Elend und den Hunger im Südsudan, andere Naturkatastrophen oder auch einfach nur eine gescheiterte Beziehung. Wo ist Gott in solchen Situationen? Kann er nicht oder will er nichts dagegen tun? Hier führt Radke das Wort von Jesus an „mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“. Radke sei davon überzeugt, dass bei Gott alle Dinge möglich sind und auch hinter der Schöpfung immer wieder ein genialer Schöpfer zu erkennen ist.  

Trotzdem existiert aber das Problem des vielen Leids in der Welt. Laut Radke gibt es aber ein noch viel größeres Problem. Das Problem der Schuld. Kein Mensch ist bereit, die Verfehlungen und Schuld anderer zu übernehmen. Anders bei Jesus. Hier kam Gott als Mensch in die Welt, um für unsere Schuld und Sünde mit seinem Tod am Kreuz zu bezahlen. Das Leid gehört in unsere irdische Zeit. Aber das Wort Gottes und der Heilige Geist trösten in schwerem Leid. Darum sei es wichtig, in guten Zeiten sein Herz für Jesus zu öffnen. Aber Jesus wird wieder kommen und dann wird er alle Tränen abwischen und es wird kein Leid und kein Tod mehr sein. Dann ist nach der Schuldfrage auch die Machtfrage gelöst. Radke könne somit von Gott sagen: kann er nicht: „doch er kann“; will er nicht: „doch er will“. Auch wenn sich manche Antworten auf viele Fragen wohl erst in der Ewigkeit zeigen werden. 

Es fand ein spannendes Kinderprogramm statt. Und natürlich war die Hüpfburg bei vielen Kindern der Renner. Bei Kaffee und Kuchen, Getränken oder auch Gegrilltem ließen die Besucher mit angeregten Gesprächen in der schönen Natur den Nachmittag ausklingen.

12. Juni 2016

Dillbergtreffen

Der die das Fremde – was ist unser Fundament?

Seit nunmehr 70 Jahren treffen sich Christen aus den umliegenden Gemeinden auf dem Dillberg. Das diesjährige Thema: "Der die das Fremde – was ist unser Fundament?" ist brisant und höchst aktuell.

 Da es die Wetterkapriolen jedoch nicht zuließen, unter freiem Himmel im Grünen zu feiern, wurde kurzerhand das neue Gebäude der Landeskirchlichen Gemeinschaft Burgthann-Schwarzenbach vorbereitet, um den Gästen für diesen Festtag Unterschlupf auf festem Fundament gewähren zu können.

Durch das Programm des Festgottesdienstes, zu dem sich etwa 300 Gäste eingefunden hatten, führte Marcus Dresel, Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft. Gastredner Tobias Kley ist bereits durch Auftritte bei verschiedenen Pfingsttreffen bekannt und setzt sich für perspektivlose Jugendliche ein. Bevor er zum Glauben an Jesus Christus fand, versuchte er seinem Leben durch Boxen und Zehnkampf einen Sinn zu verleihen.

Kley stieg mitten ins Thema ein. Das Fremde, als etwas von der Norm abweichendes, bewirke bei vielen Menschen Unsicherheit und somit Rückzug, bis hin zu Angst und Aggression. Helfen könne dabei, selber festen Boden unter den Füßen zu haben, fest verwurzelt zu sein. Ein ihm einprägsames Ereignis sei ein Lawinenabgang in Schladming, seinem damaligen Wirkungsort, gewesen. Die Lawine hatte eine breite Schneise in den Wald geschlagen. Nur einige Lärchen waren - wenn auch ziemlich mitgenommen - stehen geblieben. Seine Nachforschungen lehrten ihn, dass Lärchen „Herzwurzler“ seien und ihre Wurzeln fest, tief und weit verzweigt, ähnlich einer Herzform, im Boden verankern. Dies weise ihn darauf hin, auf wen er sein Leben gebaut habe, nämlich auf Jesus Christus, der Halt und Fundament sein will und damit auch die Ängste nehmen kann. Das nimmt man Tobias Kley mit seiner offenen und gewinnenden Art gerne ab. Ein gutes Beispiel aus der Bibel, dem Alten Testament sei ihm auch die Geschichte von David und dem Riesen Goliath. Was das ganze Volk Israel nicht schaffte - David hat mit seinem Glauben an den Beistand Gottes Goliath besiegt.

Draußen begann es unterdessen stark zu regnen, doch das mit voller Kraft vom Oberferriedener Posaunenchor gespielte Lied „Die Gott lieben werden sein wie die Sonne“ und der Gesang der Gemeinde weisen darauf hin, dass es nicht immer angebracht ist, sich von den äußeren Umständen beeindrucken zu lassen.

Nun drang der Duft von Kaffee in den Raum und alle Gäste waren herzlich eingeladen zu Kaffee und äußerst leckeren Kuchen. Aber auch Gegrilltes und köstliche Cocktails sorgten im leiblichen Bereich für ein festes Fundament und eine Basis für weitergehende Diskussionen.

4. Juni 2016

Jugendkonzert - Free to Dance!

Unter diesem Motto sollte das Jugendkonzert am 4. Juni 2016 im Gemeindesaal stehen. Und so war es auch! Die zwei Bands „Klangwerk“ und „fil_da_elephant“ und DJTKey sorgten für ordentlich Stimmung!

So wurden verschiedene Musikgeschmäcker getroffen: Klangwerk aus Bayreuth begann den Abend mit sanfter bis rockiger Popmusik, danach legte DJTKey house und techno auf, diese wurde abgelöst von feinstem Hiphop aus Esslingen. Fil selbst bezeichnet seine Musik als Elefantenhiphop. Dabei waren die Lieder nicht ohne Inhalt. Sie erzählten von Jesus, wie er in unserem Leben wirkt und wirken möchte. Für das leibliche Wohl der jungen Leute war dabei auch gesorgt:  Es gab leckere Cocktails, Chili con Carne und Kuchen. Dies war nur möglich dank der großzügigen Essenspender - vielen Dank an dieser Stelle. Ein Büchertisch der Missionsbuchhandlung "read it" von Franzi Bachner war am Start und natürlich konnten Fanartikel der beiden Bands erworben werden.

Der Auf- und Abbau, die Veranstaltung selbst sowie die Vorbereitungen dafür wurden durch den Jugendbund gestaltet. Dieses „Projekt“ stärkte die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt der Gruppe. Es war überreich gesegnet! Vielen Dank an alle Helfer und Beter!

Hier noch ein paar Statements von Mitarbeitern und Besuchern:

„Außer dass es ein hammerschöner, gesegneter Abend war, find ich kann man nichts sagen.“

fil_da_elephant: „Ganz ehrlich: wir fanden es richtig gut. Dass die Technik anfangs hakte, dafür kann niemand etwas. Aber es gab sofort gute Lösungen und ein entspanntes miteinander arbeiten. Die Absprachen im Vorfeld waren super und Ihr habt Euch erstklassig um uns Musiker gesorgt! Eure Teens waren einfach super, wir haben wirklich gerne mit ihnen gefeiert!“

Klangwerk: „Also uns hat es echt ultra Freude gemacht bei euch zu spielen. Euer willkommen heißen, der Backstageraum, das Essen, die generelle Verpflegung, das miteinander waren super und der Raum perfekt für ein Konzert.“

.

22. April 2016

Männergrillen

Im neuen Gemeinschaftshaus wurde zum zünftigen Männergrillen geladen. Ob nun das Thema des Abends oder das Grillen die anwesenden Männer angelockt hat, bleibt ungewiss.

Annähernd 70 Männer versammelten sich im Hinterhof, unter ihnen auch einige Männer aus der Flüchtlingsunterkunft in Oberferrieden, zu denen seit einiger Zeit nun schon guter Kontakt aufgebaut wurde.  An diesem Abend sollte ohne weibliche Begleitungen eine gesellige Männerrunde stattfinden. Es wurde aber nicht nur gegrillt, getrunken, geredet und gelacht, sondern der Abend stand, wie oben schon erwähnt, unter dem Motto „Kämpfen und Lieben - Das Schwert führen - der Anfechtung standhalten“, wozu der Referent Hans-Peter Rösch aus Gärtringen eingeladen war. Der Abend begann mit einer Einweisung in den einhändigen und beidhändigen Schwertkampf, bei dem jeder im Zweikampf seine „Männlichkeit“ unter Beweis stellen konnte. Nach diesen Kampfeinlagen ging es in den etwas gemütlicheren Teil des Abends über, für den Hans-Peter nach dem Grillen eine Andacht vorbereitet hatte. Inhaltlich ging es um die Rolle als christlicher Mann und Gottes Vorstellung davon, wie ein Mann eben Kämpfen und Lieben sollte. Mit sehr praxisnahen Beispielen beleuchtete er Themen wie den Umgang mit Frau und Kindern oder die Rolle als christlicher Mann im Berufsleben. Nach der Andacht war der offizielle Teil des Abends beendet und die restlichen Männer ließen den Abend mit Kicker und guten Gesprächen ausklingen.

März 2016

Kochen mit Flüchtlingen

Haben Sie schon einmal Irakisch gekocht? Nein? – Wir auch nicht!

Da wir auch den Kontakt zu den Frauen im Asylheim hier in der Nähe vertiefen wollten, hatten wir die Idee, dass man doch gemeinsam kochen könnte. Die Kommunikation war anfangs noch nicht so einfach, dennoch haben wir es geschafft, uns zum Essen zu verabreden. Gleich zu Beginn wurde uns angeboten, dass wir irakisch kochen könnten und unsere irakischen Freunde bestanden darauf, alles hierfür Benötigte zu besorgen. Mit großer Vorfreude fieberten wir dem Tag entgegen.

16:00 Uhr: Treffpunkt am Asylantenheim. Wir wurden herzlichst begrüßt und uns wurde sofort Kaffee und Tee angeboten und sie haben sich über unseren Besuch sehr gefreut.

16:20 Uhr: Ankunft am Saal. Gemeinsam suchten wir uns die benötigten Küchenutensilien zurecht. Das stellte sich manchmal als Herausforderung dar, denn man musste mit Händen und Füßen deuten, was es noch zu holen galt. Das war sehr lustig, da wir oftmals aneinander vorbei redeten und dabei die komischsten Interpretationen raus kamen, aber am Ende war alles parat und wir konnten loslegen.

Da Nihat am besten Bescheid wusste, hat sie uns Schritt für Schritt erklärt, was zu tun ist. Angefangen mit Gemüse schneiden bis hin zu Teigtaschen formen aus Bulgur. Uns wurde beigebracht, dass man als Erstes aus dem Teig kleine Kugeln rollen sollte. Danach drückt man mit dem Finger eine Mulde in den Teig und formt diese zu einer kleinen Schale die man dann mit gebratenem Lammfleisch und Gewürzen füllt. Abschließend verschließt man die offene Teigtasche am Rand so, dass diese am Ende der Form einer Miesmuschel gleicht. Wir glauben: Dazu braucht man irakische Wurzeln, denn es sah einfacher aus, als es war. Wir hatten zu tun, dass wir die Teigtaschen einigermaßen lochfrei schafften. Das fanden die beiden Iraker sehr lustig, denn wir kamen bei langem nicht an ihre Künste heran. Zu guter Letzt wurden die Teigtaschen in einer Art Tomatensuppe gekocht. Die Zeit, in der das Essen kochte, nutzten wir, um mehr aus deren Heimat zu erfahren. Erstaunlich war die Bedeutung des heutigen Gerichts, das man Kubba nennt. Wir erfuhren, dass diese Mahlzeit eine traditionelle Bedeutung an Hochzeiten in deren Land hat und sehr aufwendig (meist tagelang) in Gemeinschaft zubereitet wird.

20:30 Uhr: Mittlerweile sind noch ein paar Flüchtlinge und andere Leute aus der Gemeinde vorbeigekommen um mit uns zu Essen. Wir beteten ein Tischgebet und  Nihat ließ es sich nicht nehmen, die Teller randvoll zu füllen, was zu unserem „entsetzen“ und deren Belustigung führte. Während der Tischgemeinschaft haben wir uns trotz der Sprachbarriere sehr gut verstanden und hatten viel zu lachen.

Der Abend wurde von Liedern, Spielen und zahlreichen Geschichten geschmückt. Um ca. 22 Uhr haben wir uns dann verabschiedet. Vom ganzen Abend hat uns am meisten berührt, dass sie uns als Familie bezeichnet haben und man ihnen angemerkt hat, dass sie die Gemeinschaft mit uns sehr geschätzt haben. Wir hatten den Eindruck, dass sie froh sind, in der Gemeinde so herzlich aufgenommen zu werden.

Die Zeit war reich gesegnet und wir sind sehr dankbar, dass Gott uns diesen Abend geschenkt hat!

21. Februar 2016

Jahresfest

Zum Jahresfest strömten viele Gäste, sodass schnell noch einige Tische und Stühle gestellt wurden, damit alle einen Platz finden konnten. Als Referentin war die Nonne Hatune Dogan eingeladen, die mit 16 ins Kloster eintrat und ihr Leben dem Vers aus Matthäus 25,40 ("Ich versichere euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan") gewidmet hat.

Hatune Dogan erzählte aus ihrem bewegten Leben. Sie wurde 1970 in einem christlichen Dorf im Süden der Türkei geboren und wuchs als viertes von insgesamt zehn Kindern in einer Bauernfamilie auf. 1984 musste ihre Familie das Land verlassen, nachdem moslemische Nachbarn gedroht hatten, den Vater umzubringen. Die Familie floh nach Deutschland.

Auf einer Veranstaltung im Frühjahr 2007 hörte sie den Vortrag eines Journalisten über die Christenverfolgung im Irak. In einem Videofilm sah sie, wie drei junge Männer exekutiert wurden, weil sie an ihrem christlichen Glauben festhielten. "Nachdem wir das gesehen haben, können wir doch nicht weiterleben wie bisher!", dachte sie, "Wir müssen etwas tun!"

Wenige Tage später brach sie zu ihrer ersten Reise zu christlichen Flüchtlingen in den Nachbarländern des Iraks auf. Sie traf dort auf stark traumatisierte Mädchen und Frauen. Viele wurden entführt, entstellt, missbraucht und vergewaltigt. Andere mussten zusehen, wie ihre Männer und Kinder brutal ermordet wurden. Schwester Hatune hört zu, tröstet, besorgt Nahrungsmittel und Medizin, gibt den Familien Geld für die Miete. Sie musste erfahren, dass die christlichen Flüchtlinge in den angrenzenden Ländern ebenfalls unter Diskriminierung und Not leiden. Viele haben keine andere Wahl, als ihre Töchter zur Prostitution zu zwingen, um zu überleben. Sr. Hatune unterstützt diese Familien, damit die Mädchen sich nicht mehr verkaufen müssen.

Ihr Bericht war von persönlichen schrecklichen Erlebnissen der Auswüchse menschlicher Gewalt geprägt, die sie durch teilweise sehr drastische Bilder und Videos verdeutlichte. In Ihrem Vortrag warnte sie vor falscher Toleranz gegenüber den Verursachern von Gewalt aus Politik und Religion. Mehrmals geriet sie in Lebensgefahr und entging manchmal nur ganz knapp dem Tod. Jesus sei ihr Bodygard und sie habe keine Angst vor dem Tod, erzählte sie.

Nach dem Bericht waren viele ergriffen, betroffen aber auch aufgewühlt, was sich z.B. darin äußerte, dass eine Zuhörerin während ihrer Frage in Tränen ausbrach und Schwester Hatune Dogan versuchte sie durch eine Umarmung zu trösten.

Die Nonne betete zum Abschluss ihres Vortrags das Vaterunser, jedoch nicht auf herkömmliche Art, sondern in dem sie den Text auf aramäisch, der Sprache Jesu, sang.

An den Tischen wurde im anschließenden Gespräch rege und auch kontrovers über die Worte von Schwester Hatune Dogan diskutiert. Dabei stand sie selbst auch Rede und Antwort und konnte sogar die Fragen unserer kurdischen Freunde in deren Muttersprache beantworten.

Silvester 2015 / Neujahr 2016

Internationale Silvesterfeier

Am Jahreswechsel fand nach dem Jahresschlussgottesdienst die erste Silvesterfeier im neubezogenen Gemeinschaftshaus statt. Neu war auch die besondere internationale Komponente. Sie stand unter dem Motto gemeinsames Feiern mit den syrischen und irakischen Flüchtlingen und gegenseitiges Kennenlernen.

Nach den kurzen Eröffnungsworten und einem Gebet von Marcus Dresel wurde das Buffet eröffnet. Viele der ca. 50 Teilnehmer darunter 15 Syrer und Iraker bereiteten leckere Speisen vor, sodass die Tafel mit deutschen und syrischen Köstlichkeiten reich gedeckt war.

Thomas erschien in einem festlichen kurdischen Anzug, den ihm sein neuer kurdischer Freund auslieh und die beiden drückten auf diese Weise auch optisch ein interkulturelles Gefühl der Zusammengehörigkeit aus.

Schnell kam man an den Tischen ins Gespräch, fragte nach dem Namen, Herkunft, Beruf und dem Weg, der ins ferne Deutschland führte. Bilder auf den Handys verdeutlichten die Worte. Oftmals wurde die Verständigung mit Worten schwierig aber das stellte kein Problem dar, denn es kam dann eine universelle Sprache zum Einsatz, die jeder Mensch auf der Welt versteht - die Sprache der Herzlichkeit und Freundlichkeit.

Teilweise wurden aber auch sprachlich schwierige Themen erörtert, z.B. Themen aus der historischen Geschichte Europas und des Nahen Ostens, aus Kultur, Politik, Wirtschaft. Das war nur möglich mit der Unterstützung von den Neuankömmlingen, die bereits gut deutsch konnten und übersetzten. Es ist wirklich erstaunlich und bemerkenswert, wie schnell junge Menschen eine fremde Sprache erlernen, obwohl sie erst wenige Monate in diesem Land sind. Bei diesen Gesprächen stellte sich auch heraus, wie gut teilweise die Kenntnisse über Deutschland waren.

In lockerer, entspannter Atmosphäre wurden an den Tischen Spiele, wie Mensch ärgere dich nicht, Memory, Uno, Dame, Mühle und andere gespielt. Wer von den Neuankömmlingen etwas noch nicht kannte, der wurde flugs darin eingeführt und der Spaß konnte beginnen.

Bunte Feuerwerksraketen kündigten Punkt Mitternacht das neue Jahr an. Jeder begab sich ins Freie, um das farbenfrohe Spektakel, das sich auch stimmungsvoll auf der glatten Wasseroberfläche des alten Ludwigskanals spiegelte, mitzuerleben. Alle tauschten herzliche Segenswünsche untereinander aus. Möge das neue Jahr friedvoll, voller Hilfsbereitschaft, Toleranz, Respekt und Anerkennung sein. Ein jeder kann dazu beitragen. Das Lied nun danket alle Gott wurde angestimmt.

Alles in allem war der Abend ein gelungener Abschluss des alten  und ein hoffnungsvoller Auftakt des neuen Jahres.

Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen, der große Dinge tut an uns und allen Enden.

8. November 2015

Bill Drake in Concert in Schwarzenbach

Die Bühne im Gottesdienstraum ist stimmungsvoll mit vielen Kerzen geschmückt, eine kurze Begrüßung von Werner und schon heißt es Bühne frei für den amerikanischen Lobpreissänger und Prediger Bill Drake.

Bills deutsche Stimme heißt Ulli, die oft nur wenig Zeit hat in seinen Sprechpausen seine Worte zu übersetzen. Die englischen Liedtexte sind mit Übersetzung auf der Leinwand zu sehen.Bill Drake nimmt seinen Platz am Keyboard ein, sein musikalischer Partner begleitet ihn mit Gesang und Gitarre. Der begnadete Pianist und Lobpreissänger schafft es, sich der deutschen Mentalität bewusst, die Konzertbesucher mitzureißen.

Er kündigt sein nächstes Lied an, welches wie ein Tanz mit Jesus sei, da im 6/8 Takt geschrieben. Dabei sei sein Leben lange eher wie ein Tanz mit dem Teufel gewesen, von Missbrauch, Zerstörung und Ablehnung geprägt, bis er durch die Vergebung von Jesus Christus Freiheit fand. Den Anstoß dazu habe seine krebskranke Mutter gegeben, die bis zum Schluss in ihrem Glauben an Jesus fest stand.

Die Liedtexte sind teils herausfordernd (Gehorsam, Nachfolge) und oft aus der Perspektive der verfolgten Kirche geschrieben. Gott habe ihm aufgrund seiner eigenen Erfahrungen mit Zerstörung und Tod ein Herz für verfolgte Christen geschenkt und ermöglicht, dass er nicht weiter nur Mitleid mit ihnen empfindet, sondern sich in ihre Situation hinein versetzt. Wegen dem Glauben verfolgte Christen und Märtyrer haben mit sich selber kein Mitleid, sondern seien stolz und geehrt für Jesus leiden zu dürfen! Dieser Satz sitzt und taucht so einiges in anderes Licht.

Später fordert Bill uns heraus uns folgende Fragen zu stellen: Halte ich etwas vor Jesus zurück? Bekommt Jesus von mir das, was er verdient und ihm zusteht? Bin ich bereit für das, wofür ich lebe, auch zu sterben?

Nach dem Konzert bedarf es keiner großen Worte. Jeder für sich ist tief berührt und neu herausgefordert in seiner Beziehung zu Jesus.

16. bis 18. Oktober 2015

Kultur am Kanal

Zahlreiche Kunstinteressierte besuchten die Veranstaltung „KULTUR am Kanal“. Die bunte Mischung an kulturellen Facetten hat sich gelohnt.

Bei der Vernissage überzeugte Sängerin Sarah Dorner durch ihre selbstgeschriebenen Lieder und ihre authentische Art. „Lass dein Licht scheinen“, ermutigte sie die Besucher. Besonders begeisterte die Atmosphäre der Gastfreundschaft. Die kam besonders beim Teeseminar mit Edda Kresin zum Tragen, bei dem erlesene Tees und klassische Englische Sandwiches und verschiedenes Teegebäck serviert wurden. Die stilvolle Dekoration schaffte das passende Ambiente. Programmpunkte wie die Konzertlesung stimmten nachdenklich. Walter Pölloths Gedichte und die Zitherklänge von Stefan Schletterer nahmen die Zuhörer mit auf eine poetisch-musikalische Reise. Schön, dass viele Fremde das Angebot genützt und genossen haben. „Der Abend und die Atmosphäre waren so gut, da komme ich gerne mal wieder“, erklärte ein Besucher begeistert. Manche Gäste nützten die Tage auch, um das Gemeinschaftshaus einfach mal von innen zu sehen. Abgeschlossen wurden die Tage von einem Gottesdienst rund ums Thema Kunst. Christa malte während des Abends ein Bild zum Thema „Du bist wertvoll, weil Gott dich liebt“.

Vielen Dank an alle Helfer, die das Wochenende möglich gemacht haben.

19. Juli 2015

Gemeinschaftsausflug zur Partnergemeinde in Schönheide / Erzgebirge

Versilberte Ost-West-Beziehung Schwarzenbach - Schönheide.

Wer 25 Jahre verheiratet ist feiert Silberhochzeit. Wenn eine zur damaligen Zeit fast unmögliche Beziehung einer christlichen Westgemeinde zu einer christlichen Ostgemeinde gelingt, dann nennt man das ein Wunder. Dieses Wunder hat unser Herr und Heiland Jesus Christus herbeigeführt und vollbracht.

Zwei ganz verschiedene Staaten, vor 70 Jahren ein Land, geteilt durch einen verlorenen Weltkrieg, können wieder vereint und friedlich miteinander zusammenleben. Dieses Angebot haben wir Schwarzenbacher und unsere Geschwister aus Schönheide wahrgenommen, und so konnten wir nun nach 25 Jahren Rückschau halten, was sich in unseren Gemeinden alles verändert hat. Eingeladen haben uns die Geschwister aus Schönheide ins schöne Erzgebirge zu kommen. Leider konnte unser Prediger Marcus Dresel die Fahrt aus gesundheitlichen Gründen nicht mit antreten. Kaum waren wir auf der Autobahn, hatte unser Bus gesundheitliche Probleme, denn der Kühlschlauch war geplatzt. Aber was haben wir doch für einen großen Herrn! Nach 45 Minuten war ein Ersatzbus zur Stelle und wir konnten unsere Fahrt  fortsetzen.

Werner las uns die Losung: Der HERR wird sein Volk segnen mit Frieden.
Welch wunderbares Wort für diesen Ausflug. Ohne weitere Schwierigkeiten fuhren wir noch fast pünktlich in Schönheide ein.

Die Geschwister erwarteten uns mit  Sekt u. Häppchen zur Stärkung  nach der Reise und der anschließenden Fahrt mit der Schmalspur Museumsbahn. Was für ein Erlebnis für Jung und Alt. Eine solche Eisenbahnfahrt ist Romantik und Nostalgie pur. Eine tolle Idee der Schönheider Geschwister. Auf dem Rückweg zum Gemeinschaftshaus noch ein Blick ins kleine Eisenbahnmuseum, bevor wir zum Mittagstisch geladen wurden. Viele helfende Hände waren zur Stelle, jedem wurde das Essen freundlich serviert. Das Wetter war so schön, dass sich viele draußen vor dem Saal munter unterhalten konnten. Der Posaunenchor spielte dazu fröhliche Lieder, die immer wieder mit Beifall bedacht wurden. Der Gottesdienst begann mit Lobpreis und einem wunderschönen Lied des gemischten Chores. Die Predigt hielt Heinrich Körner, ehemaliger  Bürgermeister nach der Wende in Falkenstein. Er las aus dem Buch Mose: Mose ging 40 Jahre durch die Wüste und als er vor dem brennenden Dornbusch stand, sagte Gott zu ihm: zieh deine Schuhe aus, denn das Land auf dem du stehst ist heiliges Land. Auch unsere Geschwister im Osten Deutschlands mussten 40 Jahre auf die Wiedervereinigung warten. Wie schön, dass wir das erleben durften. Werner hatte für jeden Schönheider ein kleines Geschenk mitgebracht. Weil wir aus dem Land der Lebkuchen kommen, bekam jeder Schönheider einen Pfefferkuchen mit der Landkarte vor 25 Jahren, in der Schwarzenbach und Schönheide eingezeichnet waren. Nach dem Gottesdienst gab es Kaffee und Kuchen in großer Auswahl, es war für jeden etwas dabei. Gestärkt an Leib und Seele durften wir den Heimweg antreten.

Wir bedanken uns bei den Schönheider Geschwistern für einen wunderschönen und gelungenen Tag. Wohlbehalten kamen wir um 19:45 Uhr in Schwarzenbach an. Dem HERRN sei Lob und Dank.

7. Juli 2015

Frühstückstreff für Frauen

Das diesjährige Sommerfrauenfrühstück machte seinen Namen alle Ehre. Die Tage vorher waren mehr als heiß und so hatten wir die Befürchtung, dass sich so manche Frau sich von der Hitze abhalten lässt, zu kommen.

Doch unsere Sorge war unbegründet. Schnell füllten sich die schön gedeckten Tische, so dass kurz vor 9 Uhr die Anzahl der Plätze noch auf 120 erweitert werden musste. Zum Thema "Wendepunkte im Leben / Wendepunkte im Alltag" sprach Schwester Eva Maria Mönnig, eine temperamentvolle Diakonisse aus Berlin. Am Beispiel des Mose und ihres eigenen Lebens nahm die Referentin uns mit hinein in die verschiedenen Alltagssituationen, wo Gott erlebt wurde und werden kann. Das Vertrauen auf den Herrn Jesus betonte sie immer wieder in Mut machender Weise. Gott wendet sich mir zu. Dieser große Gott vergisst mich nicht, er will in unser Leben kommen. Die Wende in ihrem Leben hat sie den Frauen als wichtigstes Erlebnis vor Augen gestellt und sie dazu ermutig, selbst diesen Schritt zu tun. Da Schwester Eva Maria eine reisefreudige Diakonisse ist (auch noch im Ruhestand), hat sie den Vortrag mit Bildern ihrer letzten Reise nach Tansania untermalt.

Die Frauen machten zum Schluss gerne davon Gebrauch, das neu erschienene Buch ihrer Erlebnisse und die schönen Produkte von Marburger Medien mit nach Hause zu nehmen.

Juni 2015

Jugendbundfreizeit in Brixlegg

Wie alle zwei Jahre, machte sich ein munterer Trupp an Jugendbündlern auf, eine tolle Zeit der Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus und den anderen Teilnehmern zu erleben.

 Nicht wie üblich in den großen Ferien, sondern an Pfingsten, sollte die Reise dieses Mal nach Brixlegg im schönen Tirol gehen. Die Freizeit stand unter dem Thema „Action“, um gerade auch die jüngere Generation anzusprechen. Die Teilnehmer konnten ihren Mut bei diversen Aktivitäten, wie Rafting, Canyoning oder im Hochseilgarten, unter Beweis stellen. Für Geistigen Input sorgte Bernd, der als Jugendreferent beim EC angestellt ist. Ein bisschen hippster aber sau chillig, bereicherte er die Freizeit durch seine Art aber vor allem seine authentischen Bibelarbeiten. So passte das Thema „Freiheit“ am Beispiel der Geschichte von Simson hervorragend zum Gesamtkonzept der Freizeit. Das Wetter war klasse, die Stimmung war Bombe, meine Schüler würden sagen, die Freizeit war „killer“. Wir als Leitung sind Gott dankbar für die gesegnete Zeit in Tirol.

Speziellen Dank noch an alle, die die Freizeit im Gebet begleitet haben.

21. Juni 2015

Dillberg-Treffen
Festgottesdienst
Thema: Anleitung zur Zufriedenheit

Ein sommerlich unbeschwerter Open-Air Gottesdienst mit Picknickcharakter sollte es werden, jedoch machte windig kaltes Regenwetter die langen Planungen zunichte. Da kann sich Ärger, Enttäuschung und Unzufriedenheit breit machen, so als wollte das Wetter die Besucher emotional auf das Thema „Anleitung zur Zufriedenheit“ einstimmen. Damit die Veranstaltung nicht ins Wasser fällt, wurde kurzerhand die Verlegung nach Schwarzenbach, in den neuen Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft, beschlossen.

Mit eingängigen Bläserstücken empfing der Oberferriedener Posaunenchor die eintreffenden etwa 300 Besucher, die gespannt waren auf die Ausführungen des Gastredners, Dr. Tobias Eißler, wie der Weg zu innerer Zufriedenheit wohl aussieht. Moderator und Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft, Marcus Dresel begrüßte Herman Bloß, 2. Bürgermeister von Burgthann und Pfarrer Matthias Halbig aus Rasch, die gerne ihre Grußworte übermittelten.

Am Beispiel des alttestamentlichen Königs Ahab zeigt Dr. Eißler auf, wohin Neid und falsches Verlangen führen können, bis hin zu Meineid und Mord.

Die 10 Gebote Gottes bieten eine Grundlage für das Zusammenleben der Menschen. Dabei ist auffällig, dass die zwei letzten Gebote jeweils mit „Du sollst nicht begehren…..“ beginnen. Gott warnt also vor dem Neid. Wie oft erscheint das Auto des Nachbarn schöner, die Karriere des Kollegen glorreicher oder alte Klassenkameraden hatten eben doch viel mehr Glück.

Gott zeige hier einen Ausweg und verhelfe zur Zufriedenheit. Hier kommt Eißler nochmals auf König Ahab zurück, dessen Todesurteil der Prophet Elia verkündete. Ahabs tiefe Reue verhalf ihm zur Gnade. Durch Jesu Tod am Kreuz hat Gott jedem, der an ihn glaubt, auch seine Gnade erteilt. So kann Neues entstehen und innere Verletzungen geheilt werden. Jesus rät in der Bergpredigt: "trachtet zuerst nach dem Reich Gottes". Dann ist es nicht mehr so wichtig, viel zu gewinnen und den Anderen auszustechen. Solche Menschen, die ein höheres Ziel vor Augen haben, können mit wenigem zufrieden sein. Sie sind erfüllt von einer Dankbarkeit, die die Unzufriedenheit vertreibt. Sie sehen den Mitmenschen nicht als Konkurrenten, sondern als Bereicherung und Weggefährden.

Die musikalische Umrahmung mit Band und Posaunenchor schloss den Vortrag ab und leitete über zu den mehr irdischen Genüssen wie Kaffee, Kuchen, Cocktails oder Gegrilltem. Der Innenhof und die Räumlichkeiten des Hauses boten viel Gelegenheit für Gespräche und gemütliches Beisammensein. Natürlich wurde auch für die Unterhaltung der Kinder und Jugendlichen etwas geboten. Die Besucher erlebten einen für Leib und Seele bereichernden Nachmittag und vielleicht klappt es im nächsten Jahr wieder mit einem Dillbergtreffen im Grünen, auch wenn es für die Zufriedenheit nicht unbedingt notwendig ist.

7. bis 10. April 2015

Kinderbibeltage

Unter dem Motto "Komm mit" fanden vom 7. bis 10. April im neuen Gemeinschaftshaus in Schwarzenbach die Kinderbibeltage statt. Jeden Tag kamen ca. 50 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.

Der "verrückte Professor" nahm die Kinder mit auf eine Reise in seiner Zeitmaschine. Der Teeniekreis Schwarzenbach zeigte in kleinen Anspielen die Geschichte von Esther und führte so auf die Andacht von Björn Steinhilber (Jugendreferent im SWD-EC) hin, der spannend und Kind gerecht von Gottes Liebe zu uns Menschen erzählte. Danach konnten die Kinder je nach Interesse an verschiedenen Workshops teilnehmen. Sie konnten wählen zwischen sportlichen Angeboten wie Fußball, Geocashen und Tanzen oder sich mit Fimo, Ytong, Filz oder beim Kochen und Malen kreativ zeigen. Zusätzlich gab es eine Kistenbahn und eine Hüpfburg und es bestand die Möglichkeit die Feuerwehr in Schwarzenbach zu besuchen. Am Freitag fand als Abschluss ein Familiengottesdienst statt, zu dem sich einige Eltern einladen ließen.

Im Rückblick können wir Gott sehr danken für  eine schöne und erlebnisreiche Woche mit super Wetter, vielen begeisterten Kindern, fleißigen Mitarbeitern und besonders für seine Bewahrung. Jeden Tag haben wir die Kinder für die Jungscharn eingeladen und legen es in Gottes Hände was diese Woche in den Herzen der Kinder bewirkt hat oder noch bewirken wird.

6. Januar 2015

Gottesdienst mit Bläserkonzert

Sie sind schon gute Tradition „Die Puschendorfer-Bläsertage“. Der Gnadauer Posaunenbund, Landesverband Bayern, veranstaltet sie immer am Anfang des Jahres im Diakoniezentrum in Puschendorf. Dieses Jahr fand der Abschlussgottesdienst im neuen Gemeinschaftshaus in Schwarzenbach statt.

Nach Schulung durch namhafte Trompeten- und Unterstimmenlehrer bringen die Bläserinnen und Bläser ihr erlerntes zur Ehre Gottes, zum Besten.  Es waren nicht nur Bläser aus Bayern, sondern auch schon aus anderen Bundesländern wie Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen und sogar aus Hamburg in Puschendorf. Raphael Wilm, der Landesposaunenwart des Gnadauer Posaunenbundes in Bayern hatte die Leitung der ca. 50 Bläser. Unter dem Thema „Jesus Christus ist der Sieger“ begann der Bläserchor schwungvoll den Gottesdienst zum Epiphaniasfest. Pfarrer Halbig hielt die Predigt. Als das gewaltige Vorspiel zu „Ein feste Burg ist unser Gott“ erklang, meinte Pfarrer Halbig: "Es klingt fast wie bei „Ben Hur“! Großartig auch das Solo mit drei Trompeten und großem Chor. Weitere Darbietungen des großen Bläserchores sowie die Begleitung der gemeinsam gesungenen Lieder machten den Gottesdienst der anderen Art von Musik zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Vielleicht macht der Bläsergottesdienst bei jungen begabten Menschen wieder Mut ein Blechinstrument zu erlernen. Die “Puschendorfer-Bläsertage“ wären eine gute Adresse ihr Können zu vertiefen und dann bei ähnlichen Bläserdiensten zur Ehre unseres Herrn weiterzugeben.

November 2014

Mitmachkonzert mit Mike Müllerbauer

Ausverkauft war das Konzert mit dem christlichen Kinder-Liedermacher Mike Müllerbauer am ersten Advents-Wochenende. „Sei einfach du“ lautete das Motto der Veranstaltung. Müllerbauers Temperament und Humor stecken an.

Die fetzigen Lieder zeigten den Kindern, dass Gott sie wunderbar gemacht hat und dass er sie liebt. Dabei wurden ganz nebenbei wilde Tiere bezwungen, Fußball gespielt oder einzelne Kinder konnten ihre Gaben und Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die Kinder waren eifrig dabei, die Bewegungen zu den Liedern genau nachzuahmen. Renata Späth unterstützte sie dabei meisterhaft. Auch der Burgthanner Bürgermeister, Hans Meyer, der die Schirmherrschaft für dieses Konzert übernommen hatte, war mit viel Begeisterung dabei. Bei so viel Bewegung hatten sich alle eine Stärkung verdient. In der Pause gab es ein reichhaltiges Büffet, das von vielen Freiwilligen gespendet wurde. Nach der Pause erlebten die Besucher einen ganz besondern Höhepunkt: Jetzt war der „Franken Chor“ an der Reihe. Ein bunt gemischter Kinderchor aus Schwarzenbach und Umgebung, der monatelang unter der Leitung von Irene Wagner für diesen Auftritt geübt hatte, präsentierte gemeinsam mit dem Liedermacher einige seiner Lieder. Die Kinder waren mit vollem Eifer bei der Sache. Mit einem Segenslied verabschiedete sich Mike Müllerbauer schließlich. Das Konzert wäre nicht möglich gewesen ohne eine große Zahl von Mitarbeitern unter der Leitung von Kathrin und verschiedene Spender. Herzlichen Dank für alle Unterstützung!

5. Oktober 2014

Echt-Gottesdienst XXL mit Michael Stahl

Michael Stahl, Bodyguard von Prominenten, ist direkt und offen. Bei seinem Vortrag im ECHT-Gottesdienst berichtete er von seinen Erfahrungen und Verletzungen. Und er spricht so sehr ins Herz der Besucher, dass auch einige Männer feuchte Augen bekommen.

"Wann hast du deinen Sohn das letzte Mal gelobt? - Hast du deiner Tochter gesagt, dass sie deine Prinzessin ist?" Stahl kann so direkt fragen, weil er selbst spüren musste, was es bedeutet, von seinem Vater geschlagen, getreten und abgelehnt zu werden. Und er berichtet, was er in Schulen, Heimen, Gefängnissen erlebt, um dort Menschen zu helfen, sich miteinander zu versöhnen. Nur wenn ich vergebe, muss ich es nicht selbst ertragen! Wie ist es möglich, dass er seinem Vater dies alles vergeben konnte? - "Nur wenn ich vergebe, muss ich es nicht selbst ertragen!" Gott hat in Jesus für alle seine Fehler bezahlt. Daher habe er die Kraft auch selbst zu vergeben. "Ich habe meinen Vater immer gedrängt: Hör auf zu trinken! Du machst dich kaputt. Ich habe ihn mit Vorwürfen überhäuft und Ratschläge gegeben. Das machte alles nur noch schlimmer. Als ich aber den Mut hatte, ihm zu sagen: ich liebe dich so wie du bist. Ich vergebe dir. Hat er sich vollkommen geändert!" Vor dem Tod seines Vaters konnte er sich noch mit ihm versöhnen. Die Versöhnung machte Stahl frei. Dies durfte er nicht nur selbst erfahren, sondern er beschrieb diese Erfahrung als „Grundsehnsucht der Menschen für ihre Fehler Vergebung, Liebe und Annahme zu erfahren“. Unerfüllte Sehnsucht! Doch diese Grundsehnsucht der Jugendlichen bleibe heute oft unerfüllt. Ein intaktes Familienleben finde immer weniger statt. Jugendliche in Deutschland hängen im Durchschnitt täglich 7 Stunden vor dem Fernseher oder Computer. 3 Minuten täglich beschäftigt sich der Vater im Durchschnitt mit seinen Kindern.“ Die Suche der Jugendlichen nach Sinn und Perspektive bleibe deshalb oft ohne Antwort. Er nennt u. a. sinnlose Brutalität oder Mobbing gegen den Schwächeren als mögliche Folgen dieser empfundenen Sinnlosigkeit der eigenen Existenz: „Ich bekomme keine Achtung also nehme ich sie mir.“ Die Wertschätzung des Anderen gehe verloren und damit auch die eigene Wertschätzung. Der christliche Glaube biete die einzige Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens - im Gegensatz zu anderen Religionen in denen man selbst Taten zur Erlösung und Versöhnung bringen müsse. Vergebung und Gemeinschaft! „Der Sinn des Lebens bestehe, darin, zu Gott "Papa" sagen zu dürfen. Wohin schreit man in der Not, wenn nicht zu Gott?", meint Stahl und schlägt geschickt einen Bogen von den allgegenwärtigen Kochsendungen zum menschlichen Bedürfnis nach einer Tischgemeinschaft und den Tischgemeinschaften der Jünger um Jesus. „Gott will mit seinen Kindern Gemeinschaft haben. Dafür hat er bezahlt und will nun mit dir leben“, so Michael Stahl. Er ermutigt die Zuhörer nach diesem Vorbild selbst wieder Gemeinschaft und Vergebung untereinander zu leben.

Eindringlich bittet er die Besucher des Gottesdienstes nun konkrete Schritte dem Gehörten folgen zu lassen. „Sprecht die Liebe euren Kindern gegenüber aus! Sagt euren Söhnen, dass ihr sie toll findet!“ Vier konkrete Schritte der Vergebung! „Erkenne die Vergebung Gottes, sie ist kostenlos! Er nimmt dich in seine Familie auf und spricht dir zu: Du bist mir wertvoll“. Dazu führte er die Jahreslosung 2014 an: „Gott nahe zu sein ist mein Glück!“. „Vergib dir selbst: bezahlte Schuld ist bezahlt!“ Ein Problem der Menschen sei es, sich selbst nicht vergeben zu können. „Vergib allen, die dir weh getan haben, denn nur wenn ich vergebe, muss ich es nicht selbst ertragen“, so Michael Stahl. Und schließlich: „Bitte selbst um Vergebung! Überwinde deinen Stolz und geh auf die Menschen zu, die dir wehgetan haben. Erfahre, es wird alles neu."

27. Juli 2014

Verabschiedung Rainer Hübner

„Gott braucht keine Helden.“ Rainer Hübner, unser scheidender Prediger hält am Rednerpult ein Buch mit diesem Titel in die Höhe. Es ist eines der Geschenke, das er zu seinem Amtsantritt bekam. Heute, 10 Jahre später, in seiner Abschiedspredigt, betont er, dass Gott eben keine Helden brauche, um zu wirken, denn jeder Mensch sei fehlbar. Er zitiert den Theologen Dietrich Bonhoeffer: „Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen umzugehen, als mit unseren vermeintlichen Guttaten“. Wir seien alle keine Helden aber jeder habe seine speziellen Begabungen, die er einbringen könne und durch die Gott wirke.

Welcher Mensch mit welchen Begabungen hier verabschiedet wurde, das machten zuvor die Grußworte von Dekan Jörg Breu, Pfarrer Hans Weghorn, ehemals in Rasch, dem 2. Bürgermeister von Burgthann, Hermann Bloß, und dem geistlichen Leiter des bayerischen Gemeinschaftsverbandes, Konrad Flämig, deutlich. Rainer Hübner setzt sich mit seiner offenen und herzlichen Art für die Menschen ein und denkt dabei besonders auch an die Schwachen. Er ist ein Mensch der Vertrauen ausstrahlt und sich vorbehaltlos der Nachfolge Jesu hingegeben hat. Wie Bonhoeffer glaubt auch er, dass Gott ihm für alles was ihm widerfährt, zu gegebener Zeit die notwendige Kraft geben wird.

Gaby Blos, die Vorsitzende der LKG überreichte einen Geschenkkorb, dessen Inhalt bereits auf die neue Wirkungsstätte in Regensburg vorbereiten soll. Walter Pölloth setzte die Zeit des Wirkens von Rainer Hübner in kunstvolles Versmaß.

Beim reichhaltigen Buffet mit köstlichen Kuchen wurden noch viele Erinnerungen ausgetauscht. Rainer Hübner und seine Familie sind vielen sehr ans Herz gewachsen. Wir danken ihnen für die segensreiche Zeit, in der sie bei uns waren. Die besten Wünsche und Gottes Segen begleiten Rainer Hübner uns seine Familie nach Regensburg zur neuen Wirkungsstätte der dortigen LKG.

Juni 2014

Dillberg-Treffen
Open-Air Festgottesdienst
Thema: Bleib fröhlich!?

Klare Sicht mit Sonnenschein und Wolken. Fast wie im richtigen Leben überdeckten hin und wieder dicke Wolkenformationen den eitlen Sonnenschein. Das sommerliche Wetter lockte ca. 250 Besucher auf die Anhöhe des Dillbergs, auf dem sich im romantisch gelegenen alten Steinbruch die Mitglieder und Freunde der LKG Burgthann/-Schwarzenbach alljährlich zum Open-Air-Event treffen.

Festredner des Open-Air-Gottesdienstes zum Thema „Bleib fröhlich“ war Marcus Dresel. Er leitet derzeit noch den Christlichen Jugendbund in Bayern, wird aber im Herbst seinen Dienst als Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft Burgthann/Schwarzenbach aufnehmen.

Dresel verstehe sich als ein fröhlicher Mensch und sehe das Motto „Bleib fröhlich!?“ ein Stück als sein Lebensmotto. Für ihn sei es kein „dummer Spruch“ der am Leben vorbei gehe. Jeder Mensch hungere nach Freude. „Was der Schlaf für den Körper, ist die Freude für den Geist – Zufuhr neuer Lebenskraft“ (Rudolf von Jhering).

Spaß sei nur Ablenkung, eine Art Konserve und von kurzfristiger Dauer. „Freude geht tiefer, sie trägt auch in schweren Zeiten“, verkündete Dresel. Er erzählte von eigenen Erfahrungen in der Begleitung seiner Mutter, die erst kürzlich an einem schweren Leiden verstorben ist. „Seit Ostern wissen, dass der Tod nicht das Letzte ist. Dass Jesus Christus unser Versagen, unsere Angst, unsere Krankheit auf sich genommen hat“. Jeder Einzelne sei für Gott kostbar. Dieses Wissen müsse mit Leben gefüllt werden, indem er direkt an der Quelle – Jesus Christus – trinke und ihm vertraue.

Dresel wisse sich selbst von seinem Glauben an Jesus getragen und hoffe, dass sich viele von seiner daraus resultierenden Fröhlichkeit anstecken lassen. Tonangebend für die musikalische Begrüßung und Umrahmung war die Band der Landeskirchlichen Gemeinschaft. Der 2. Bürgermeisters von Burgthann, Hermann Bloß, überbrachte Grüße der Gemeinde Burgthann und stellvertretend für den ebenso anwesenden 2. Bürgermeister von Postbauer-Heng, Hans Pröpster.

Die „kleinen“ Gäste wurden in ein kurzweiliges Kinderprogramm entlassen. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz und nach einer Stärkung am umfangreichen Kuchenbuffet, Bauernhof-eis oder Gegrilltem, entstanden nach dem Festgottesdienst angeregte Gespräche. Bei einem Blick über die versammelte Schar der Gäste hatte es den Anschein, als verbreite sich eine gewisse Fröhlichkeit unter ihnen.

März 2014

Judy Bailey
Song- and Story-Night

An diesem Abend öffnete uns Judy Bailey mit Unterstützung ihres Mannes Patrick Debuhl die Seiten ihres Lebens. Wie sie schon auf der Südsee-Insel Barbados Gott vertraute, sich Türen öffneten zum Studium in London und dann als Sängerin die ersten Schritte auf deutschen Boden machte und davon nicht mehr so richtig los kam. Höhen wie das Kennen- und Liebenlernen ihres Mannes und die Geburt ihrer Kinder, Tiefen wie der Tod Ihres Vaters bewegten die Zuhörer an diesem Abend. Und wie Gott ihr in diesen Perioden nahe war. Als Höhepunkt und gleichzeitig Schluss der Song-and-Story-Night sang sie wohl ihr bekanntestes Lied „Jesus in my House“. Das bis auf den letzten Platz gefüllte Gemeinschaftshaus klatschte und sang mit.

21. März 2014 - Themenwoche

Colin Bell - ehemaliger Profi-Fußballspieler 
Thema: Immer 100%

Colin Bell, Trainer des FFC Frankfurt (Frauenfußball-Club) erzählte von seinem wechselhaften Trainerleben, das er mit 21 in Deutschland begann, nachdem er mehrere Jahre als Profi-Fußballspieler in seinem Heimatort Leicester City, England, aktiv war. Er beschrieb, wie er Anfang 40 in einer Krisenzeit nach langer Ablehnung sein Vertrauen auf Jesus Christus setzte. Dadurch wurde sein ganzes Leben revolutioniert. Neben seinem Trainerjob steht er heute auch bei SRS (Sportler ruft Sportler) unter Vertrag, weil er die gute Nachricht von Jesus Christus anderen Sportlern und darüber hinaus sagen will.

20. März 2014 - Themenwoche

Werner Lachmann
Thema: Ethik oder Monethik,
wie moralisch ist der Markt?

Am diesem Abend erhielten 70 Gäste durch Werner Lachmann, Professor für Wirtschaftsethik, tieferen Einblick in das deutsche soziale Marktwirtschafts-System. Er betonte, dass Wettbewerb als Mittel zum Interessenausgleich nötig sei, aber jeder Markt eine Minimal-Ethik benötige. Die zahlreichen Rückfragen, die er mit anschaulichen Beispielen qualifiziert beantwortete, zeigten, dass er das Interesse der Gäste für das Thema „Ethik oder Monetik - wie moralisch ist der Markt?“ wecken konnte.

19. März 2014 - Themenwoche

Dr. Günther Beckstein
Thema: Die Zehn Gebote?

Günther Beckstein ließ schon am Nachmittag in einer Kaffee-Runde von 70 Personen der älteren Generation „60-Plus“ in sein Politikerleben und Christsein blicken. Gerade auch im kirchlichen Gremium der EKD-Synode vertritt er Werte, die dem Mainstream entgegen stehen. Persönlich sei er täglich zu Vorträgen unterwegs, habe aber auch Zeit, mit seiner Frau Urlaubstage in verschiedenen Regionen der Welt zu verbringen. Abends schlug der ehemaliger bayerischer Ministerpräsident vor 200 Zuhörern sein Buch „Die 10 Gebote - Anspruch und Herausforderung“ auf und berichtete, wie er als Politiker versuchte, den Geboten in seinem Handeln zu entsprechen. Er betonte, dass Regeln nötig sind, die er – gerade als Innenminister – durchzusetzen beauftragt war. Doch konnte er auch von Fehlern und Versagen sprechen.

18. März 2014 - Themenwoche

Marcus Kresin
Thema: Warum beten?

Marcus Kresin, Geschäftsführer in der Wöhrl-Gruppe und zweiter Vorsitzender im Verband eröffnete den 75 Zuhörern anhand eigener Erfahrungen und biblischer Beispiele, dass Gebet das Leben eines Christen verändern kann. Beten zu festen Zeiten, allein oder zusammen mit anderen Christen, helfe ihm, Gottes Horizont in seinem Alltag einzubinden. So bete er auch vor (nicht nur) wichtigen Entscheidungen oder im Umgang mit (schwierigen) Kollegen. Das Wissen um Gottes Nähe und Hilfe führe ihn zu verantwortungsvollen Schritten – dazu gehört auch mal die Bitte um Entschuldigung, wenn er Fehlentscheidungen getroffen oder anderen gegenüber nicht den nötigen Respekt und Liebe gezeigt habe. Er ermutigte die Zuhörer das Gespräch mit Gott zu pflegen.

17. März 2014 - Themenwoche

Dr. Wolfgang Piniek
Organspende, ein Thema voller Brisanz

Die knapp 100 Besucher blickten tief in das Verfahren, wie Organe innerhalb kürzester Zeit transplantiert werden, welche Chancen Transplantationen haben und welche Komplikationen dabei auftreten können. Gleichzeitig nahm Referent Dr. Wolfgang Piniek die Zuhörer mit hinein in die spannende Frage des Gehirntodes, der sich vom Herztod und vom vollständigen Tod unterscheidet. Er stellte aus christlicher Sicht verschiedene Meinungen zur Organspende vor und ließ die Entscheidung für den Zuhörer offen.

23. Februar 2014 - Einweihung des Neubaus

Die Türen sind geöffnet

Die Landeskirchliche Gemeinschaft Burgthann/Schwarzenbach (LKG) hat ein neues Jugend- und Gemeinschaftshaus. Der Tag der Einweihung lockte zahlreiche Gäste zur Besichtigung des Neubaus an den Ludwigs-Kanal. Führende Vertreter aus Kirche und Politik entrichteten während des Festgottesdienstes ihre Grußworte an die Gemeinschaft. Vom Beifall der Gäste begleitet, erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe.

Der Tag zur festlichen Einweihung des neuen Gebäudes hätte schöner nicht sein können. Strahlender Sonnenschein und ein weiß-blauer Himmel unterstrichen die Bedeutung dieses Festes für alle Beteiligten. Schon am Vormittag kamen viele Gäste,um sich die neuen Räumlichkeiten anzuschauen, um bei einem Gläschen Sekt und Häppchen erste Eindrücke auszutauschen und gemeinsam zu feiern.

Einen ausführlichen Bericht zu Eröffnung finden Sie hier.