Nach der Wende erhielt die Kirchengemeinde in Tinca wieder ihre enteigneten Gebäude zurück. Eines dieser Gebäude baute Pfr. Berke mit unserer und anderer Hilfe aus dem Westen zu einem Altenheim aus.
Die geringe Rente vieler alter Leute und die steigenden Preise machen das Überleben schwer. Wer sich nicht mehr selbst versorgen kann und keine Angehörigen hat, hat keine Zukunft.
Pfr. Berke sah die Not der Alten und richtete ein Zeichen der Barmherzigkeit und Zuwendung Gottes mit dem Altenheim in Tinca auf.
Momentane Situation (August 2008) bei Pfr. Berke in Tinca:
Die Arbeit im Altenheim läuft gut. Die finanzielle Situation ist extrem schwankend. Die Ungewissheit bleibt, wie in jedem kommenden Jahr die Bewohner versorgt werden können. Bisher konnte der laufende Betrieb dank Gottes Hilfe aber immer bewerkstelligt werden.
Die Kirche hat ein enteignetes Gebäude wieder erhalten, in dem ein Naturkundemuseum eingerichtet war. Mit staatlicher Hilfe soll es als „evangelistisches“ Kulturhaus wieder hergerichtet werden. Zu verschiedenen kulturelle Veranstaltungen, wie z. B. Filmabende, sollen die Einwohner von Tinca eingeladen werden. Im Rahmen dieser Veranstaltungen sollen in Gesprächen Anstöße zum Glauben gegeben werden.
In diesem Gebäude sollen auch Zimmer für Freizeitarbeit eingerichtet werden. Mit den Einnahmen soll die finanzielle Situation des Altenheims gestärkt werden.
Der
Kirchenbesuch wird immer weniger. Wegen Wegzug sinkt die Mitgliederzahl. Dadurch sinken auch die Kirchensteuereinnahmen. Das Pfarrergehalt kann nicht regelmäßig bezahlt werden.