Anfang August 2008 machten sich Lisa Engelhard, Katrin Rupprecht, Rainer Hübner, Hans Hiesinger, Karlheinz Schmidt und Heinz Rupprecht auf den Weg um unsere Partnergemeinden in Rumänien zu besuchen. Als wir 6 Mitreisenden und das dazu gehörende Gepäck in Rainers Auto verstaut war, konnten wir erleben was enge Gemeinschaft praktisch bedeutet.
Die Fahrt war wie immer anstrengend und aufgrund der Straßen- und Verkehrsverhältnisse in Rumänien manchmal auch abenteuerlich. Und so waren wir dankbar, gut und unfallfrei rund 3000 km zurück gelegt zu haben, bis wir wieder zu Hause waren.
Ziel unserer Reise war es, einerseits abzuklären wie die Arbeit am Erholungsheim für Alkoholkranke ("
Beczer House Rehabilitation Centre") vorangeht und wie es nach Fertigstellung der Baumaßnahme weitergehen soll. Anderseits war es auch
gut, dass unserer Prediger unsere Partnergemeinden und die von uns unterstützten Projekte einmal aus eigener Anschauung kennenlernen konnte.
Es war wieder eine Flut von Eindrücken die in der kurzen Zeit unseres Besuchs (6 Tage) auf uns einstürmte und die sich gefühlsmäßig oft nur schwer einordnen lassen:
Da ist die verzweifelte Armut alleingelassener obdachloser alter Menschen und der Straßenkindern neben dem schon unverschämt zur Schau gestellten Reichtum von Emporkömmlingen.
Da sind auf den Märkten alte Frauen die froh sind, ein bisschen von ihren selbst angebauten Früchten verkaufen zu können, neben Einkaufstempeln von westlichen Konzernen.
Da begegnet man auf den Straßen nach wie vor vielen Pferdefuhrwerken, aber auch Glitzerkarossen deren Kaufpreis deutlich über 100.000,-- Euro liegt.
Da haben wir die frohe gastfreundliche Gemeinschaft mit unseren Geschwistern erlebt und uns gefreut, dass so
manches alte Gerät früherer Hilfslieferungen noch heute seine treuen Dienste tut. Anderseits war es traurig zu sehen, wie der früher vorhandene Hunger nach dem Wort Gottes abgelöst wurde von der Gier nach Reichtum.
Und trotzdem werden unsere Geschwister nicht müde, die Liebe Jesu in Wort und Tat weiterzugeben. So hat uns beeindruckt wie durch die weitergegebene Liebe Jesu aus Kindern, die
früher an Hospitalismus litten, heute fröhliche Teenager wurden.
Lisa und Katrin durften zwei Tage an einer Jugendfreizeit ohne Strom aber mit fließendem Wasser (Gebirgsbach) teilnehmen und erleben wie die jungen Leute mit Freude und Hingabe Jesus nachfolgen wollen.
Eine Freude war es vor allem festzustellen, dass die Arbeit am Alkoholikerheim vorangeht und eine
klare abgesicherte Konzeption für die eigentliche Arbeit bereits entwickelt ist.
(Hier mehr ...)Es wäre schön wenn wir gemeinsam mit den irischen Gruppen und der Kirchengemeinde Daaden (Holland) dazu beitragen könnten, dass die Baumaßnahme bald fertig gestellt werden kann. Wir dürfen mit unseren Gebeten und Gaben teilhaben am weltweiten Auftrag unseres Herrn.
(Spendenkonto)
So blicken wir dankbar zurück auf eine frohe Zeit mit den Geschwistern und auf viele positive Eindrücke, die wir in diesem Umfang anfangs nicht erwartet hatten. Danket dem Herrn denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.
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