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EC-Jubiläum : RÜCKBLICK
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Im Jahr 1909 wurde der „Jünglings– und Jungfrauenverein“ in Schwarzenbach gegründet (wir feiern eigentlich das 100-Jährige ein Jahr zu spät). Erster Jugendleiter war Johann Rupprecht. Die Jugendlichen versammelten sich regelmäßig bei verschiedenen Familien der Gemeinschaft. Der erste Weltkrieg holte die jungen Männer an die Front, die Frauen integrierten sich in der Zeit in die Gemeinschaftskreise. In der Mitte der Zwanziger formierte sich die Jugendarbeit wieder. Durch Evangelisationen der Landeskirchlichen Gemeinschaft kamen Heranwachsende zum Glauben an Jesus Christus. In der Zeit suchten die Jugendlichen Anschluss an einen Jugendverband. Durch verschiedene Umstände hatten damals einige stärkeren Bezug zum CJB (Christlichen Jugendbund in Bayern, Puschendorf) und andere mehr zum EC (damals Bayerischer EC-Verband). Ab 1929 erfuhr die Jungendarbeit mit der EC-lerin Margarete Maderer, geb. Bachhofer, die eingeheiratete Frau des damaligen Jugendleiters Johann Maderer, neuen Schwung. Sie war mit Jesu Liebe und einem starken missionarischen Anliegen erfüllt und begann 1929 mit Kinderstunden und einem Mädchen- und Frauengebetskreis. Weil die Wohnstube gleichzeitig Schusterwerkstatt war, traf man sich sogar im Kuhstall, um miteinander die Bibel zu lesen, zu singen und zu beten. Im dritten Reich wurden diese Versammlungen verboten, dennoch kam man immer wieder hinter verschlossenen Türen und Fensterläden zusammen. |
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Nach dem zweiten Weltkrieg wurden in Schwarzenbach und Umgebung wieder häufig Evangelisationen und Bibelwochen gehalten. Viele der durch den Krieg orientierungslos gewordenen Jugendlichen entschieden sich, ihr Leben Jesus Christus an-zuvertrauen. Auf dem Grundstück von Pölloths (Willi Pölloth leitete damals die Jugendarbeit), wurde der erste Gemeinschaftssaal gebaut. Im Dachgeschoss wurde später ein Jugendraum eingerichtet.
1949 führten intensive persönliche Kontakte und das Vertrauen auf die Arbeit des EC-Verbandes dazu, dass man sich organisatorisch dem SWD-EC-Verband anschloss (südwestdeutscher EC-Verband).
Kontinuierlich wurde die Jugendarbeit in wöchentlichen Jugendstunden bis heute fortgesetzt. Zeitweise waren es nur kleine Gruppen von 5 - 10 Jugendlichen dann wieder größere Zahlen. Heute kommen in der Regel um die 50 Jugendliche am Freitagabend zum „Jugendbund".
Daneben werden drei Teenagerkreise (Schwarzenbach, Rasch, Burgthann) von Mitarbeitern aus der EC-Jugend gestaltet. Jungscharen in Schwarzenbach und umgebenden Dörfern, Kinderstunden, das Abenteuerland während des Gottesdienstes, alle zwei Jahre Jugenbund-Freizeiten, verschiedene besondere Aktionen usw. gehören ebenfalls dazu.
Manches hat lange Tradition (wie z.B. die Kinderstunde in Schwarzenbach), anderes wurde erst vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Vor zwei Jahren wurde der Jugendvorstand gebildet, der die Hauptverantwortung der ganzen EC-Kinder– und Jugendarbeit in Schwarzenbach trägt. In ihm beraten und beten gewählte Vertreter der verschiedenen (Alters-)Gruppen und ein Vertreter der LKG. Der EC-Vorstand leitet in enger Zusammenarbeit mit den ca. 75 engagierten Mitgliedern und Mitarbeitern in den verschiedenen Gruppen und Kreisen, wie auch in Abstimmung mit der Leitung der LKG.
Vor allem durch den engeren Kontakt auf den Freizeiten entstand in den letzten Jahren eine intensive Bindung an den SWD-EC -Landesverband. Trotz der großen räumlichen Distanz hat sich der regelmäßige Besuch von Seminaren und Schulungen im Freizeit- und Schulungszentrum Dobel (Schwarzwald) etabliert. Mitarbeiter wurden für ihren Dienst geschult und gestärkt. Seit einigen Jahren wächst auch wieder die Bindung an den EC-Kreisverband Bayern (einer von 12 Kreisverbänden innerhalb des SWD-ECs). Aus unserer Jugendarbeit bringen sich Mitarbeiter vor allem bei den großen Teenager– und Jungschar- Zeltlagern im Sommer ein. Die JWF (Jahreswechselfreizeit) 09/10 mit über 100 teilnehmenden Teenagern wurde von unserer Jungendarbeit in Ezelsdorf organisiert Daneben werden auch Kontakte zum CJB in Puschendorf gepflegt und Seminare besucht.
Vor 100 Jahren in den Anfängen wie auch heute im Jahr 2010 liegt den Mitarbeitern daran, dass Kinder und Jugendliche die befreiende Botschaft von Jesus Christus erfahren. Selbst von dieser Liebe motiviert, laden sie in den Veranstaltungen und Gruppen auf unterschiedliche altersgerechter Art ein, diesem guten Herrn zu vertrauen und in ihm einen festen Grund für ihr junges und reiferes Leben zu finden. Die Bibel als Wort Gottes ist damals wie heute maßgeblich für die Jugendarbeit, auch wenn Stil und Formen dem Wandel der Zeit unterworfen sind.
Jugendbundleiterfolge nach dem 2. Weltkrieg:
Willi Pölloth (1945-68), Georg Wagner (68- 81), Werner Grimm (1981-95), Thomas Ritter (1995-2000), Matthias Greck (2000- 2003), Reinhard Wagner, Kathrin Moosburger, Bernhard Klaus (im Team bis 2007), Kathrin Moosburger, Stefan Rupprecht, Matthias Hiesinger (im Team bis 2009), heute: Matthias Hiesinger, Stefan Rupprecht, Hanna Kunze. EC-Vorstands-Vorsitzende: Uwe Moosburger (2008-2009), heute: Anne Hoffmann
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