Im Sommer 1989 hatten wir in Burgthann Zeltmission. Inge Pölloth schlug vor, im Rahmen der Zeltmission ein Frauenfrühstück für Frauen außerhalb der Gemeinde anzubieten. Alle unsere Ideen brachten wir immer wieder im Gebet vor Gott und so entstanden im Sommer 1989 zwei Veranstaltungen: Das große Frauenfrühstück, bei dem wir mit Vorträgen durch Referentinnen Frauen erreichen wollen, die noch nicht in eine Gemeinde eingebunden sind und der Frauentreff, bei dem wir ebenfalls gemeinsam frühstücken und dann ein Thema anhand des Wortes Gottes beleuchten. Der kleine Frauentreff bereitet auch das große Frauenfrühstück vor (Auswahl der Themen, Gebet, Tischschmuck usw.).
Ziel beim großen Frauenfrühstück war und ist es, Frauen mit der Liebe Gottes zu uns Menschen bekannt zu machen. Beim kleinen Frauentreff geht es mehr darum, den Glauben zu vertiefen, Alltagsprobleme vom Wort Gottes her zu betrachten - wobei dies wiederum auch im großen Frauenfrühstück zu den Themen gehört.
Doch zurück zu den Anfängen: Nachdem sich ein Mitarbeiterkreis gebildet hatte, wurde mit der Planung begonnen. Wir hatten ja alle keinerlei Erfahrung und konnten auch wenig von anderen Gemeinden "abschauen", da wir in unserer Gegand eine der ersten Gemeinden waren, die diese Art von Frauenarbeit anbieten wollten. Wir einigten uns auf eine Planung für ca. 150 Frauen. Wir fanden eine Referentin, bastelten Tischschmuck, deckten liebevoll die Tische, kauften ein ..... und warteten. -
Und wir waren überwältigt: Es kamen ca. 250 Frauen - nichts reichte ! Aus den umliegenden "Gemeinschaftshaushalten" wurde Geschirr geholt, Wurst und Brötchen nachgekauft. Das Thema des Vortrags lautete sinngemäß: "Mein Alltag(strott) - Wo ist Gott?".
Am Ende der Veranstaltung legten wir Listen aus, in die sich die Frauen eintragen konnten, die an weiteren Treffen interessiert sind. Es trugen sich mehr als 100 Frauen ein. Das war für uns ein klares Signal, in dieser Richtung weiter zu machen.
Nun stellte sich uns die Frage, wie soll es weiter gehen? Gehen wir in unsere eigenen Räume oder in einen angemieteten Raum (z.B.Gastwirtschaft) Manche Skeptiker meinten, dass niemand in die Räume der LKG kommen würde. Trotzdem entschlossen wir uns, das nächste Frauenfrühstück in unserem Gemeinschaftshaus anzubieten.
Wir bieten das Frauenfrühstück viermal im Jahr an. Bis heute hat sich eine durchschnittliche Besucherzahl von 100 bis 120 Frauen gehalten. Der Frauentreff trifft sich 14-tägig.
Wir wissen nicht, wie weit Frauen sich für das Wort und die Liebe Gottes öffnen. Unsere Aufgabe ist es, den Samen auszustreuen und dafür zu beten, dass er auf vorbereiteten Boden fällt.
Christa Grimm .
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