Dazugehören
„Vater“ kann nur beten, wer zur Familie Gottes gehört. Es stimmt nicht, dass jemand aufgrund seiner guten Taten, seinem Einsatz für die Gemeinde oder weil er eine positive Einstellung zur Kirche hat, zu Gott „Vater“ sagen dürfte. Vater kann nur sagen, wer Jesus als seinen Erlöser aufgenommen hat (Joh 1, 12). Ohne Jesus ist keine Beziehung zum Vater möglich.
Beziehung pflegen
Das Wort „unser“ macht deutlich: wir gehören zur Familie der Kinder Gottes. Kinder gehören unter Kinder – Christen gehören in eine Gemeinde. Manche Christen flattern von Konferenz zu Konferenz aber in der eigenen Gemeinde sind sie so schwer zu fassen, wie ein Stück Seife. Die Anrede „unser Vater“ erinnert uns daran, dass wir in eine verbindliche Gemeinschaft gestellt sind. Ebenso verbindlich wie unsere persönliche Gemeinschaft mit Jesus in der Stille. Beides gehört untrennbar zum Kindsein.
Das Zukünftige erwarten
"Unser Vater im Himmel“ heißt: Gott ist der Heilige, also keiner von uns. Gott ist nicht ein lustiger Kumpel den wir den Leuten schmackhaft machen sollen. Er ist der Herr aller Herren und der Schöpfer des Universums. Er ist in einer anderen Dimension aber hautnah in Höhen und Tiefen des Lebens. Christen haben ein Ziel, auf das sie sich freuen: den Vater sehen und ihr Erbe – das ist das ewige Leben - antreten.
Ein Märchen endet immer: „und wenn sie nicht gestorben sind...“Aber Jesus starb und ist auferstanden. Er hat damit unumstößliche Fakten geschaffen: Schuld ist bezahlt – die Tür zu Gott steht offen – eine Beziehung zu Gott und zu seiner Familie ist möglich.
Fragen zum Weiterdenken: lebst du in Beziehung zum Vater? Wie gestaltest du die Beziehung zur Gemeinde? Hast du Gewissheit über das Ziel deines Lebens?
Gottes Segen und ein frohes Osterfest! Reinhard
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