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Biblische Besinnung


Jesus Christus sagt: »Mit Gottes neuer Welt ist es wie mit einem Senfkorn, das auf ein Feld gesät wird. Es ist der kleinste Same,
den es gibt. Wenn er aber in den Boden gesät wird, wächst er schnell heran und wird größer als andere Sträucher. Er bekommt
starke Zweige, in denen die Vögel sogar ihre Nester bauen können.« (Markus 4,31-32)
„Die Leute hier in Rumänien brauchen Jesus Christus!“, betont der junge Pfarr-Vikar Sándor Berke, „nur dann wird sich grundlegend was verändern.“ Wir sprachen vorher über die Korruption, den immer krasseren Unterschied zwischen Arm und Reich, das Verlangen
nach Luxusgütern des Westens und die Not der Menschen in Rumänien.
Diese Aussage von Sándor während unseres Rumänienaufenthaltes hat mich berührt und gefreut. Denn damit hat er doch den zentralen Punkt getroffen. Mir kommen zwar manchmal Zweifel: „Kann eine über 50 Jahre durch kommunistische
Gewaltherrschaft geprägte Gesellschaft wieder von christlichen
Werten durchdrungen werden?“ Die EU wird dieses Werte kaum vermitteln können.
Doch die vielen kleinen christlichen Gemeinden in Rumänien, die während der kommunistischen Regierung an Jesus Christus festgehalten haben, sind Hoffnungsträger. Sie können nun wieder frei das Wort Gottes verkündigen. Die vielen christlichen Hilfswerke, die den Gemeinden dort in Rumänien finanziell, diakonisch und im Gebet beistehen, unterstützen diese Hoffnung. Jesus Christus selbst lässt diese Hoffnung sprießen mit dem Wort aus Markus
4,31-32.-  Auch wenn der Anfang unscheinbar klein aussieht wie ein
Senfkorn, Gottes Herrschaft setzt sich durch. Sie wird sich ausdehnen.
Jesus Christus lebt. Wo er den Alltag von Menschen gestalten darf, wo sein Wort verkündigt wird, werden Menschen berührt und verändert. Die Werte der Glaubenden wandeln sich. Das
wirkt sich auf das gesellschaftliche Umfeld aus. In der Missions– und Kirchengeschichte gibt es unzählige Beispiele. Ganze Völkergruppen haben sich in ihren Grundeinstellungen verändert,
weil sie begonnen haben, an Jesus Christus zu glauben.


Und deshalb freue ich mich, dass auch wir nach Rumänien Kontakte haben und diese kleinen christlichen Gemeinden unterstützen können. Zeichen der Liebe von Jesus Christus werden durch
verschiedene diakonische Projekte gesetzt. Das fördert wiederum die Bereitschaft, die rettende Botschaft von Kreuz und Auferstehung zu hören und auf Jesus Christus zu vertrauen.


Und was für Rumänien gilt, soll das nicht auch für das Nürnberger Land gelten? Doch, davon bin ich überzeugt! Und deshalb lade ich Sie ein, diesem Herrn und seinem Wort zu vertrauen. Er wird auch uns und unsere Umgebung durch seine Liebe verändern.


Gottes Segen wünscht
Ihnen
                                                                                      Rainer Hübner

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