Die größte Herausforderung des Lebens ist es, das Leben sinnerfüllt zu leben. Zurück blicken und sagen zu können: Es war gut!
Nicht, dass alles glatt läuft und wir es zu etwas bringen. Die Werbung und die Medien wollen es uns glauben machen. Da gibt es nur junge, gut aussehende glückliche Menschen, die alles haben und gesund sind.
Es ist zwar leichter, wenn es so ist, aber darin kann der Sinn nicht liegen. Dann wären alle betrogen, die viel Schweres zu tragen haben und diese Voraussetzungen nicht vorweisen können. Ihnen wäre ein sinnvolles Leben vorenthalten. Eine brutale Sicht des Lebens!
Als Christ, der den Glauben sehr ernst nimmt, habe ich eine grundlegend andere Perspektive. Eine Perspektive, die Entspannung in mein Leben bringt. Entspannung, weil die Sinnerfüllung nicht von den genannten Voraussetzungen abhängt.
Derjenige, der das Leben erfunden hat und wirklich weiß, wie Sinn ins Leben kommt, sagt mir zu: Ich hab`s und dir schenk ich`s.
Die Basis für ein sinnvolles Leben ist nun nicht mehr Erfolg, sondern, dass ich mich geborgen weiß. Die Geborgenheit entsteht durch Vertrauen zu Gott. Ich traue ihm zu, dass er mein Leben in der Hand hat. Das, was mir begegnet und geschieht, ist von ihm abgezeichnet. Für das, was er mir auferlegt, gibt er mir die Kraft.
Und dann ist da noch die Vergebung. Vergebung bringt Heilung ins Leben. Vergebung im Umgang mit anderen leben. Aber vor allem die Vergebung, die ich für mein unzulängliches Verhalten vor Gott zugesprochen bekomme. Weil Jesus für mich gestorben ist.
Das ist das wichtigste Wort: Er starb für mich. Weil ich das sagen kann, habe ich alle Privilegien: Ein Lebenskonzept vom Schöpfer selbst entworfen, Sinnerfüllung und Vergebung. Was brauch ich mehr?
Walter Blos
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