Wurzeln der Landeskirchlichen Gemeinschaft Burgthann/Schwarzenbach

Nikolaus Graf von Zinzendorf (1700-1760, aus: wikipedia, Nikolaus Ludwig von Zinzendorf,15.8.2014)
Nikolaus Graf von Zinzendorf
Gut Herrnhut, 1764, Kupferstich (aus: wikipedia, Herrnhut,15.8.2014)
Bild von Gut Herrnhut, 1764, Kupferstich
August Hermann Francke (1663-1727, aus: wikipedia, August Hermann Francke, 15.8.2014)
Bild von August Hermann Francke
Schulstadt in Halle, Franckes Stiftungen (aus: wikipedia, August Hermann Francke, 15.8.2014)
Bild von Schulstadt Franckes
Johann Hinrich Wichern (1808-1881, aus: wikipedia, Johann Hinrich Wichern)
Bild von Johann Hinrich Wichern
Das "Rauhe Haus" in Hamburg um 1850 (aus: wikipedia, Johann Hinrich Wichern)
Bild vom Rauhen Haus in Hamburg
Christian Therivers Seelenschatz, Beispiel eines Andachtsbuchs aus dem 19. Jahrhundert
Bild von einem Andachtsbuch aus dem 19. Jahrhundert
Die Tagebuchaufzeichnung des 14-jährigen Johann Pölloth, 1835
Bild von Tagebuchaufzeichung

1. Pietistische Frömmigkeit

Die Landeskirchliche Gemeinschaft zählt sich zum evangelikal1 geprägten Pietismus, einer innerkirchlichen Reformbewegung, deren Anfänge in der Reformation liegen und sich im 17. Jahrhundert ausbreiteten. Ursprünglich war der Begriff „Pietist“ eine verhöhnende Bezeichnung von Christen, die „Gottes Wort studieren und nach demselben auch ein heiliges Leben führen“ wollen (nach einem Leipziger Professor für Poesie J. Feller, 1689)2: „Die Frömmler!“

Der Pietismus betont die eher subjektive Seite des Glaubens, die persönliche Frömmigkeit, das persönliche Glaubensleben mit Gebet, Bibelstudium und Leben nach dem Wort der Bibel. Zusammenkünfte in Hauskreisen (früher: „Konvertikel“) und gemeinsames Bibelstudium gehören von Anfang an zu den Ausprägungen des Pietismus dazu.

Die Entscheidung, Jesus Christus als Retter und Herrn des eigenen Lebens anzunehmen3 ist das stärker evangelikale Element des Pietismus, das auch Bekehrung4 genannt wird. Nicht die Kindertaufe, sondern die eigene willentliche Entscheidung wird als Beginn des Glaubenslebens des Christen festgehalten. In dem Wissen, dass Gott den Gläubigen durch die Gnade und Vergebung des Christus annimmt, kann sich ein pietistisch geprägter Christ der Gotteskindschaft gewiss sein und sich auf die Ewigkeit bei Gott voller Hoffnung freuen.

Pietisten hatten schon immer missionarischen Eifer, weil dieser nach dem Evangelium zum Leben und Auftrag des Christen dazu gehört: „Gehet hin in alle Welt …!“ (Matthäus 28,18-20). Denken wir an Nikolaus Graf von Zinzendorf (1700–1760), der die Herrenhuter Bürdergemeine als christliche Lebensgemeinschaft gegründet hat und von dort schon Anfang des 18. Jahrhunderts Missionare nach Asien, Afrika und Amerika aussandte. Damals was völlig Neues.

Zum Glaubensleben der Pietisten gehört auch die soziale Komponente, die sich z.B. bei dem Theologieprofessor August Hermann Francke (1663-1727) in Halle beeindruckend äußerte. Er gründete in Halle an der Saale ein neues Waisenhaus und innerhalb von 30 Jahren entstanden Schul- und Wohngebäude, Werkstätten, Gärten und eine Apotheke. In insgesamt 50-jähriger Bautätigkeit wuchs eine Schulstadt heran, in der bis zu 2.500 Menschen lebten und an der Konzeption einer christlich inspirierten Gesellschaftsreform arbeiteten. Aber auch Johann Hinrich Wichern im 19. Jahrhundert erhielt entscheidende Impulse aus dem Pietismus bevor er das Rauhe Haus und später die innere Mission (1849) ins Leben rief.


Damit sind wir schon nahe an der Landeskirchlichen Gemeinschaft Burgthann/Schwarzenbach.

Die schon erwähnte Herrenhuter Bürdergemeine missionierte nicht nur in Übersee und anderen Kontinenten, sondern schickte ihre Leute in die verschiedenen Landstriche Deutschlands. Über Hersbruck kamen sie auch in die Altdorfer Gegend. Menschen wurden aufgerüttelt und vom Evangelium erfasst, bekehrten sich. Auch Schwarzenbach wurde davon ergriffen.

Ein junger Mann mit Namen Buchner wollte sein Leben ganz in den Dienst Gottes stellen. Er machte sich zu Fuß auf den Weg in das weit entfernte Herrnhut. Dort wurde er seinem Wunsch gemäß ausgebildet und als Missionar nach Indien ausgesandt. Er leitete später als Bischof die Herrenhuter Arbeit in Indien. In Schwarzenbach trafen sich einige Bauern in den Häusern zu „Hauskreisen“. Dort unterstützten sie „ihren" Missionar, indem sie für ihn beteten und spendeten.

Durch den Herrnhuter Einfluss kamen Andachtsbücher in die Häuser (Beispiel: Christian Therivers Seelenschatz, Bild re.). Alleine und gemeinsam in ihren Zusammenkünften lasen die Bauern die Andachten, und sangen „moderne“5 Glaubenslieder.

Zu diesem Kreis betender Bauern gehörte wohl auch Johann Pölloth, der Urgroßvater von Willi Pölloth. Von ihm existiert ein vergilbtes Tagebuch, in das der 14-Jährige am 29. März 1835 folgendes eingetragen hat: „Gott, deinem heiligen Willen will ich mit Lust gehorsam sein, deine Befehle stets zu meiner Richtschnur wählen und dir mein ganzes Leben weihen. Dein Wille ist heilig, recht und gut. Wohl dem, der ihn mit Freuden tut!" Dieses aus Psalmworten zusammengesetzte Bekenntnis entsprach ganz hugenottischer Frömmigkeit, die ihn durch seine Herkunft prägte.

 

Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg empfängt Hugenotten aus Frankreich (aus: www.hugenottenmuseum.de, 15.8.2014).
Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg empfängt Hugenotten aus Frankreich
Familie Pölloth mit Konrad Pölloth (Zweiter von rechts)
Bild mit 7 Personen, Familie Pölloth

2. Hugenottische Wurzeln

Als in Frankreich 1685 das Edikt von Nantes6, das den Protestanten freie Religionsausübung gestattete, aufgehoben wurde und der letzte Hugenottenkrieg ausbrach, wurden die Hugenotten hart verfolgt. Hundertausende flohen in umliegende Länder (Belgien, Schweiz und vor allem auch ins protestantische Preußen). Einige von ihnen blieben auf der Flucht in Schwarzenbach hängen. Sie brachten ihren lebendigen Glauben in diese Gegend, der in der Verfolgung erprobt war. Als evangelische Christen waren die Hugenotten von der Lehre des Reformators Calvin geprägt. Calvin betonte stärker als Luther, dass das Leben des Christen nach den Ordnungen Gottes erfolgen sollte.7

Johann Pölloths Sohn Konrad (Bild) war einer der Mitbegründer der Schwarzenbacher Gemeinschaft. Zu Hugenottischer Prägung und Pietistischer Frömmigkeit kam ein geistlicher Aufbruch in dieser Gegend. Die Aktivität der Herrnhuter war keine Randerscheinung, sondern wurde getragen von der sogenannten ...

Napoloen Bonaparte (1769-1821, aus: de.wikipedia.org/wiki/Napoleon_Bonaparte, 15.8.2014)
Bild von Napoleon Bonaparte
Beginn der franz. Revolution mit dem Sturm auf die Bastille (1789, aus: de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Revolution, 15.8.2014)
Bild vom Sturm auf die Bastille
Die Neuordnung Europas auf dem Wiender Kongress (1814, aus: de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kongress, 15.8.2014)
Bild von der Beratung auf dem Wiener Kongress
Der bekannte Alttestamentler Franz Delitzsch (1813-1890) entstammt der Erlanger Schule (aus: wikipedia, Franz Delitzsch, de.wikipedia.org/wiki/Franz_Delitzsch, 15.8.2014)
Portrait von Franz Delitzsch
Wilhelm Löhe (1808-1872), der Begründer der Neuendettelsauer Mission, wurde in Erlangen geprägt (aus: wikipedia, Wilhelm Löhe, de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_L%C3%B6he, 15.8.2014)
Portrait von Wilhelm Löhe
Schwarzenbach, 1830 noch vor dem Kanalbau (aus: Wedel, Hans, Burghtann, 1982, S. 313)
Karte von Schwarzenbach

3. Erweckungsbewegung

Durch die Aufklärung im 18. Jahrhundert (Immanuel Kant8) durchzog eine rationale Grundstimmung Gesellschaft und Kirche. Die Annahme herrschte vor, dass sich die wesentlichen Probleme des menschlichen Zusammenlebens in einer vernunftorientierten Gesellschaft schrittweise lösen würden. Die französische Revolution 1789 und die Auflösung des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“ 1806 durch Napoleon erschütterten viele Menschen in Deutschland. Eine neue Offenheit für romantisches, gefühlsbetonteres Leben (als Gegenbewegung zur Vernunftbetontheit) bahnte sich durch die Gesellschaftsschichten. Übersinnliches war nicht mehr verpönt. Nach der politischen Neuordnung Europas im Wiener Kongress 18159 lag eine geistige und geistliche Aufbruchsstimmung allgemein in der Luft. In vielen deutschen Gegenden flammten Erweckungsherde auf. In Nordbayern konnte sich die Erweckungsbewegung zuallererst festsetzen. Von Nürnberg und Erlangen10 aus wirkten viele Pfarrer und Prediger im erwecklichen Sinne. Das bedeutet, sie traten ein „für die Überwindung des tiefsinnigen oder platten Rationalismus der Aufklärungszeit und für die Rückkehr zu einer bibelorientierten, lebendigen Frömmigkeit.“11 Das reformatorische Grundanliegen wurde in der Erweckungsbewegung aufgefrischt. Es umfasst (1)ein prophetisches Motiv, die Analyse der Zeit und die Anklage der Kirchen wegen ihrer Verfallenheit an den Zeitgeist, (2) die Bedeutung des Reiches Gottes, das in der Gegenwart sichtbar und greifbar sein will12, (3)die Versöhnung der großen Konfessionen und (4)den Glauben verstanden als persönlichen Glauben.

Um 1830 erreichte diese Aufbruchsbewegung ihren Höhepunkt und flaute dann wieder etwas ab. Die Ausläufer führten aber zu einer langfristigen Neubelebung vieler Landeskirchen und bildeten die Grundlage für die dann um 1890 entstehende Gemeinschaftsbewegung,13 ein Zusammenschluss verschiedener erweckter, pietistischer Gruppen und Werke.

 

So erfasste diese Erweckungsbewegung auch die Menschen im Schwarzachtal. Ein junger Bauernsohn aus Moosbach (bei Feucht) zog als Bibelkolporteur14 durchs Land. Er kam auch nach Schwarzenbach zu Hausbesuchen und lud zu Bibelstunden ein. Zunächst entstand unter Frauen eine Versammlung; sie hörten Predigten, lasen gemeinsam in der Bibel, sprachen darüber und beteten. Bald aber begannen auch Männer, sich für diesen persönlichen Glauben zu interessieren. Friedrich Steger, der die Gemeinschaft in Ansbach als Verkündiger und leidenschaftlicher Mitarbeiter gegründet hat, unterstütze diesen Neuanfang in Schwarzenbach. Im Haus der Familie Müller kam Jung und Alt zum Bibelstudium und Austausch über das Gelesene zusammen. Die neuen Lieder zogen in diese Kreise ein. Männer und Frauengruppen entstanden, dann auch Jugendstunden.

Um die Jahrhundertwende wurde die sonntägliche Bibelstunde zur festen Ordnung. Die Gemeinschaft war enstanden.

1909 wurde der „Jünglings- und Jungfrauenverein" ins Leben gerufen (10-12 Jugendliche). 1910 wurde der Posauenchor gegründet (6-8 Bläser). Nach dem ersten Weltkrieg der gemischte Vokalchor.

Diese Entwicklung in Schwarzenbach war in dieser Gegend keine Einzelerscheinung. In Altdorf, Feucht, Unterferrieden, Lindelburg, Kemnath, Ezelsdorf und an anderen Orten entstanden ebenso Kreise, die durch die Bibelkolporteure gefördert wurden, später durch Prediger betreut.

                                      => weiter "Begünstigende Faktoren"

 

 

Fußnoten

1 Das relativ junge Wort evangelikal bedeutet "auf das Evangelium zurückgehend" und ist heute ein feststehender Ausdruck für ein protestantisches Christentum geworden, das sich auf besondere Weise als bibeltreu versteht und sich daher von liberaler Theologie, Säkularismus, aber oft auch von liturgisch orientierten evangelischen wie nichtevangelischen Kirchen abgrenzt.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelikal) zurück

2 Ruhbach, 1570 zurück

3 Im Kürzel EC des Jugendverbandes steck das ja auch drin: „Entschieden für Christus“ zurück

4 Den Begriff „Bekehrung“ hört man bei den Pietisten oder Evangelikalen immer wieder. Er stammt aus dem NT und will das griechische „metanoia“ in die Gegenwart hinein bringen, z.B. den Umkehrruf von Jesus zu Beginn seiner öffentlichen Predigttätigkeit: „Tut Buße (= kehrt um) und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15) zurück

5 Die Lieder stammten vielfach aus dem Methodismus kommenden Heiligungsbewegung des angloamerikanischen Raumes. zurück

6 Das Edikt von Nantes, am 13. April 1598 in Nantes vom französischen König Heinrich IV. Unterzeichn, gewährte den calvinistischen Protestanten (Hugenotten) im katholischen Frankreich religiöse Toleranz und volle Bürgerrechte, fixierte andererseits aber den Katholizismus als Staatsreligion. Zuvor hatten die Calvinisten oder Reformierten eine mehr als 60 Jahre dauernde Verfolgung im gesamten Land zu erleiden gehabt, die immer wieder zu Bürgerkriegen, den sog. Hugenottenkriegen, geführt hatte. Zehntausende Protestanten waren in diesen Jahrzehnten ums Leben gekommen oder hatten Frankreich verlassen.
Am 18. Oktober 1685 widerrief König Ludwig XIV. das Edikt insgesamt im Edikt von Fontainebleau. Damit wurden die französischen Protestanten aller religiösen und bürgerlichen Rechte beraubt. Innerhalb weniger Monate flohen Hunderttausende, vor allem in die calvinistischen Gebiete der Niederlande, die calvinistischen Kantone der Schweiz und nach Preußen (Edikt von Potsdam). (vgl. wikipedia, Edikt). Auch Erlangen hat Hugenottische Wurzlen (http://de.wikipedia.org/wiki/Erlangen, 8.2.12)  zurück

7 In Genf baute Calvin einen Art Gottesstaat auf, in dem die Christen nach den Geboten leben mussten. Die wurden mit harter Gemeindezucht eingefordert.  zurück

8 „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“. (Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?, Berlinische Monatsschrift, Dez. 1784)  zurück

9 „Der Wiener Kongress vom 18. September 1814 bis 9. Juni 1815 legte in Europa die Grenzen neu fest und definierte neue Staaten. Anlass war die Niederlage von Napoleon Bonaparte, der zuvor die politische Landkarte des Kontinentes erheblich verändert hatte. Unter der Leitung des österreichischen Außenministers Fürst von Metternich berieten politisch bevollmächtigte Vertreter aus rund 200 europäischen Staaten, Herrschaften, Körperschaften und Städten, darunter alle bedeutenden Mächte Europas mit Ausnahme des Osmanischen Reiches. Die führende Rolle spielten die Großmächte Russland, Vereinigtes Königreich, Österreich, Preußen, die wiederhergestellte französische Monarchie und der Kirchenstaat. Die deutschen Probleme wurden angesichts ihres Umfangs von den übrigen europäischen Angelegenheiten getrennt besprochen.“ (aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kongress, 15.2.2012). zurück

10 Der reformierte Theologieprofessor Christian Krafft (1784-1845) sammelte die Erlanger Kreise dieser Erweckungstheologie um sich. Zunächst arbeiteten in diesen Kreisen Lutheraner, Reformierte, Herrnhuter und Katholiken zusammen, später wurde die Erweckung jedoch unter Wilhelm Löhe (1808-72) und seinem Zentrum in Neuendettelsau streng lutherisch. Neben der starken missionarischen und diakonischen Ausprägung der Kirche entwickelte sich an der Universität Erlangen eine beispiellose Schule (theologische Richtung) erwecklicher Theologie, die so genannte Erlanger Theologie (Hofmann, Frank, Franz Delitzsch 18.13-1890, Theodor Zahn 1838-1933, Ihmels, Werner Elert 1885-1954, Paul Althaus 1888-1966, usw.) zurück

11 Ruhbach, Erweckungsbewegung, 531.
In der Bibel findet sich das Wort Erweckung z.B. in Jes. 60,1, 1Thes 5,1ff, Eph 5,14 u.a.).

12 z.B. Lk 17,21 zurück

13 1897 kam es zur offiziellen Gründung des Deutschen Verbandes für Gemeinschaftspflege und Evangelisation (kurz Gnadauer Verband) als Dachorganisation der mittlerweile vielfältig entstanden pietistischen Werke. Vgl. http://www.gnadauer.de/cms/der-verband/geschichte.html zurück

14 Männer, die Bibeln und andere christliche Schriften verkauften, oft von Haus zu Haus zogen. Häufig predigten sie in Häusern, wo sie zu einer Versammlung von Interessierten eingeladen wurden. In dieser Zeit war diese Art von Mission stark verbreitet. zurück