Einweihung des Neubaus

Am Sonntag, 23. Februar 2014
haben wir nach gut zwei Jahren Bauzeit unser neues Jugend- und Gemeinschaftshaus am Ludwigs-Kanal in Schwarzenbach eingeweiht.

 

Die Türen sind geöffnet

Zeitungsbericht in "Der Bote" am 27. Februar 2014 über die Einweihungsfeier.

Sektempfang zur Einweihung des neuen Gemeinschaftshauses der LKG SCHWARZENBACH

Die Landeskirchliche Gemeinschaft Burgthann/Schwarzenbach (LKG) hat ein neues Jugend- und Gemeinschaftshaus. Der Tag der Einweihung lockt zahlreiche Gäste zur Besichtigung des Neubaus an den Ludwigs-Kanal. Führende Vertreter aus Kirche und Politik entrichten während des Festgottesdienstes ihre Grußworte an die Gemeinschaft. Vom Beifall der Gäste begleitet, erfolgt die symbolische Schlüsselübergabe.

Der Tag zur festlichen Einweihung des neuen Gebäudes hätte schöner nicht sein können. Strahlender Sonnenschein und ein weiß-blauer Himmel unterstreichen die Bedeutung dieses Festes für alle Beteiligten. Schon am Vormittag kommen viele Gäste,um sich die neuen Räumlichkeiten anzuschauen, um bei einem Gläschen Sekt und Häppchen erste Eindrücke auszutauschen und gemeinsam zu feiern.

"Lichtdurchflutet"! Dieses Attribut des Lobes hört man an diesem Tag immer wieder. Die Begeisterung für die Architektur des neuen Gebäudes mit seinem zurückhaltenden, zeitlos-modernen Ausdruck und seinem vielfältigen Raumangebot ist allgegenwärtig. Lob gilt auch der Lage des Hauses. Direkt am Ludwigs-Kanal, passt sich das Gebäude in seiner eleganten Schlichtheit in die Landschaft ein. "Die Lage ist schon mal der allererste Hit, die wir mit dem Haus nur noch vergoldet haben", freut sich Architekt Johannes Berschneider vom Architekturbüro Berschneider& Berschneider aus Pilsach. "Wir wollten ein Haus schaffen, das in diese Lage passt". Es sollte ein funktionelles Gebäudewerden, das bei aller Planung Raum für das Eigenleben und die Ideen der Menschen bereithält, die es nutzen werden. Deshalb war in der Planungsphase eine "sehr große Demokratie" zugegen, die die Planung nicht immer ganz einfach machte, denn viele Wünsche und Ideen wollten berücksichtigt werden. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Meinungen hat sich jedoch gelohnt, denn "gemeinsam haben wir einen neuen Mittelpunkt für das Gemeinschaftsleben erschaffen", so Berschneider weiter, "ein Haus, das Raum gibt, um es mit Leben und mit Inhalten zu füllen".

Der Ansturm der Menschen scheint diesen Worten schon am ersten Tag recht zu geben, denn der 1,3 Millionen Euro teuere Bau, zu großen Teilen von Spendengeldern aus der Gemeinschaft finanziert, und in tausenden von Arbeitsstunden freiwilliger Bauhelfer mit errichtet, ist bis in den letzten Winkel mit Leben erfüllt. Die Parkplatzsituation könnte man als „wild“ bezeichnen, denn die Parkplätze reichen bei weitem nicht für eine so große Besucherzahl. Die Menschen sind neugierig auf den flachen,weißen Bau mit den großen Fenstern. Schon am Eingang heißt der Posaunenchor Oberferrieden die Gäste mit festlichen Klängen willkommen.

Der Hauptsaal ist bereits bis auf den letzten Platz besetzt in Erwartung des festlichen Einweihungsgottesdienstes, während für die kleinen Besucher parallel dazu in den Jugendräumen im unteren Gebäudeteil ein Kinderprogramm angeboten wird. Auch die Außenräume, sowohl die Terrasse als auch der Innenhof, werden als Orte der Begegnung bei Kaffee und Kuchen gern angenommen. Den Gemeinschaftsmitgliedern, Freunden und Gästen steht die Freude über das endlich Geschaffte ins Gesicht geschrieben. Und an die Wand über der Bühne des Festsaals sind die Worte gebeamt: "Die Türen sind offen! Herzlich willkommen!"

Dann ist der feierliche Augenblick gekommen. Mit einer Intrade des Posaunenchores wird der Festgottesdienst eröffnet, bevor Rainer Hübner, seit zehn Jahren Prediger der LKG Schwarzenbach, in seiner Begrüßungsansprache allen am Projekt Beteiligten seinen Dank ausspricht für mehr als zwei Jahre fleißige Arbeit und Überwindung von Schwierigkeiten. Für Rainer Hübner ist es "ein bewegender Moment, diesen Festgottesdienst zu feiern", denn der Gedanke an einen Neubau hatte ihn seit nunmehr zehn Jahren seiner Amtszeit in Schwarzenbach begleitet und ist nun Wirklichkeit geworden. Musikalisch begleitet wird der Festgottesdienst von der Band der LKG und einer Veeh-Harfengruppe. Die Predigt hält an diesem Nachmittag Pfarrer Konrad Flämig vom Landeskirchlichen Gemeinschaftsverband. Verbandsvorsitzender Erwin Lechner sagt in seinem geistlichen Grußwort zur Hausweihe."Wir können manches tun, das Entscheidende muss von Gott dazu kommen."

Dekan Jörg Breu lobt den Bau als "einladend und offen" und bewusstseinsprägend,denn "Wohnen bestimmt schon zum Teil das Bewusstsein."

Landrat Armin Kroder geht in seinem Grußwort auf die "wichtigen Funktionen der Kirche mit all ihren Ausprägungen" ein und auf "die Wichtigkeit der Jugendarbeit im kirchlichen Bereich". Das neue Haus biete den "Rahmen für die wirklich wichtigen Dinge" im Leben. Auch sei er stolz auf die erbrachten Leistungen. "Ich habe hohen Respekt."

Bürgermeister Meyer richtet seinen Glückwunsch unter anderem an den Architekten und betont, dass die Gemeinde Burgthann den Bau gerne unterstützt habe. Abschließend sagt er: "Ich glaube, dass das Gebäude schnell mit Leben erfüllt sein wird."

Peter Kolb beginnt sein Grußwort mit dem Ausspruch: "Hut ab! Was habt ihr Schwarzenbacher nicht alles geleistet!" und auch er dankt für "Zeit, Nerven, Arbeit, Gebete, Geld, Engagement" aller Beteiligten.

Architekt Johannes Berschneider, letzter im Bunde der Festredner, hofft, dass es ihm gelungen ist, der Gemeinschaft ein Haus zu gestalten. dass ihren Gemeindegliedern "neue Impulse für die geistliche Arbeit geben kann." Mit dem Spruch "Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten" übergibt er einen symbolischen Schlüssel an Prediger Rainer Hübner, was von lebhaftem Beifall der Anwesenden begleitet und belohnt wird. ANNETT MOCK

Grußwort von Armin Kroder, Landrat

„Alles wanket, wo der Glaube fehlt.“

Das wusste schon der deutsche Dichter Friedrich von Schiller. Hier im Bezirk Burgthann/Schwarzenbach des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbands in Bayern e. V. finden die Menschen Rückhalt, Rat, Hilfe und ein offenes Ohr. Sie stützen und tragen sich gegenseitig und leben die christlichen Werte im Alltag in Gottesdiensten, Gruppen und Kreisen. Für diese Aktivitäten ist nun das neue Gemeinschaftshaus errichtet worden.

Zur Einweihung dieses Gebäudes am 23. Februar 2014 beglückwünsche ich die 100 Gemeindemitglieder, die 20 Mitglieder der EC-Jugend und alle Gäste. Es bietet viel Platz für Besucherinnen und Besucher und insbesondere für die Jugendarbeit sowie die musikalischen Aktivitäten zur Bereicherung der Gottesdienste.

Mein Dank gilt allen, die sich am Gemeinschaftshaus beteiligt haben, besonders allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Ich wünsche dem Bezirk Burgthann/Schwarzenbach des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbands in Bayern e. V. weiterhin alles Gute und Prosperität unter Gottes Segen.

Armin Kroder
Landrat

Grußwort von Heinz Meyer, 1. Bürgermeister der Gemeinde Burgthann

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

bald ist es soweit – das lange ersehnte Jugend- und Gemeinschaftshaus der Landeskirchlichen Gemeinschaft Burgthann/Schwarzenbach wird eingeweiht und kann somit seiner Bestimmung übergeben werden. Gerne hat die Gemeinde Burgthann und ich als Bürgermeister das Projekt unterstützt. Mit der LKG haben wir eine aktive Gemeinschaft, die in unserem Ort für Jung und Alt ein hervorragendes Angebote bereit hält und eine Bereicherung für das gesellschaftliche und geistliche Leben in unserer Gemeinde ist.

Es sollte ein lebendiges Gebäude werden, mit großzügigen Räumlichkeiten, die den heutigen Anforderungen entsprechen. Soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann, ist das auch gelungen.

Ich wünsche allen Mitgliedern und Besuchern, die hier Ihre Freizeit verbringen, dass Ihnen die neuen Räumlichkeiten zusagen und Sie künftig viele schöne Stunden in Ihrem Gemeinschaftshaus verbringen.

Heinz Meyer
Erster Bürgermeister
Gemeinde Burgthann

Grußwort von Johannes Berschneider, Architekt

Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten.

Sehr geehrte Mitglieder der Landeskirchlichen Gemeinschaft Burgthann/Schwarzenbach,

knapp zweieinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung stehen wir vor dem vollendeten Bau und ich darf Ihnen zur Ihrem neuen Gemeinschaftshaus gratulieren. Gemeinsam haben wir einen neuen Mittelpunkt für Ihr Gemeindeleben geschaffen, der Ihnen hoffentlich auch neue Impulse für Ihre geistliche Arbeit mit Ihren Gemeindegliedern geben kann. In enger Zusammenarbeit mit den Gremien und Gruppen Ihrer Gemeinschaft haben wir für Sie geplant, gebaut und fertig gestellt, was ein wichtiger Baustein für Ihre Gemeindearbeit ist: ein Haus, das Raum gibt, um es mit Leben und mit Inhalten zu füllen. Ich hoffe, dies ist uns gelungen und Sie haben viel Freude daran.

Möge das Haus ein Segen sein für die Gemeinschaft Schwarzenbach und alle ihre Mitglieder, Freunde und Gäste.

Johannes Berschneider
Architekt 

Grußwort von Dr. Stefan Gehrig, Pfarrer

Herzliche Segenswünsche zur Einweihung des neuen Jugend- und Gemeinschaftshauses.

Liebe Schwestern und Brüder der landeskirchlichen Gemeinschaft Burgthann/Schwarzenbach,

so ein großes und tolles Haus für die LKG – und das direkt neben dem Kanal in wunderschöner Lage! Das dürft Ihr und dürfen Sie heute einweihen und dankbar für dieses wunderbare Haus sein, wo man im Namen Jesu zusammenkommen und feiern und Glauben leben kann.

So ein großes und tolles Haus – nicht wenige aus der Kirchengemeinde Rasch haben auch große Augen gemacht über dieses große Haus, das da in den vergangenen Jahren entstanden ist… Dabei muss man auch nicht verschweigen, dass sicherlich auch manche Sorge bestand und vielleicht auch besteht, die Kirchengemeinde könne da nicht mithalten. Das neue Haus sei eine wirklich bedeutende Konkurrenz.

Ich bin von Herzen froh, dass wir als Kirchengemeinde an dieser Stelle auch gar nicht mithalten müssen – weil ich die Gemeinschaft zwischen Kirchengemeinde und der LKG eben nicht als Konkurrenz, sondern als echtes Miteinander erlebe. Das ist nicht selbstverständlich! Natürlich ist die LKG ein eigener ‚Kreis‘ in der Gemeinde – aber eben auch in der Gemeinde. Dafür bin ich dankbar und froh.

Insofern hoffe ich, dass wir alle zusammen bald große Augen machen dürfen – große Augen über das, was Gott in diesem Haus und damit auch in der Kirchengemeinde Rasch tut.

Möge er alle Arbeit und alles Glauben segnen.

In Christus verbunden!
Ihr und Euer

Dr. Stefan Gehring, Pfarrer
Vakanzvertreter für die Kirchengemeinde Rasch

Grußwort von Peter Müller, Kirchenvorstand Rasch

Trotz oder mit oder bei allen äußerlichen Veränderungen
wünschen wir uns vom Kirchenvorstand Rasch
weiterhin mit den LKG-lern in Schwarzenbach:

Gemeinschaft
Zusammenarbeit
Vertrauen
Ehrlichkeit
Zuverlässigkeit
Rücksichtnahme
Entwicklungen, die nicht immer vom Zeitgeist geprägt werden sollten

Gemeinsam durch das Band unseres HERRN  J E S U S  C H R I S T U S
ein Leib
ein Geist
eine Hoffnung
ein Herr
ein Gott und
EIN VATER

Ohne Wenn und Aber,
das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf GOTT den HERRN, dass ich verkündige all DEIN TUN.“
Psalm 73, 28

Herzlichen Segenswunsch zur Einweihung des neuen Jugend- und Gemeinschaftshauses in Schwarzenbach

Peter Müller
im Namen des Kirchenvorstandes Rasch

Grußwort von Erwin Lechner, 1. Vorsitzender der LKG Bayern

„Gott nahe zu sein ist mein Glück“!

Ich beglückwünsche die Landeskirchliche Gemeinschaft in Schwarzenbach/Burgthann zu ihrem neuen Jugend- und Gemeinschaftshaus. Eine längere, kräftezehrende Bauzeit liegt hinter allen am Bau beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich danke Ihnen ganz herzlich für diesen Einsatz! Danken möchte ich auch allen Spendern, die zum Bau mit beigetragen haben.

Mit diesem schönen Gebäude wurde ein Ort geschaffen, an dem Menschen zusammen kommen, um Gott zu begegnen. Manche mögen zögernd und fragend eintreten. Andere sehnen sich mit allen Fasern ihres Lebens nach Jesus Christus, dem Retter der Welt.

„Gott nahe zu sein, ist mein Glück“! Ich wünsche allen ganz neue Erfahrungen mit Gott. Alle, die kommen, mögen das Glück spüren, das Gott ihnen geben will. Den Festtag zur Einweihung und die vielen Veranstaltungen, die in den Räumen stattfinden, möge Gott segnen!

Mit herzlichen Grüßen

Erwin Lechner
1. Vorsitzender des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbandes in Bayern e.V.

Grußwort von Peter Kolb, Geschäftsführer der LKG Bayern

Der Herr hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich
Psalm 126,3

Liebe Schwestern und Brüder der Schwarzenbacher Gemeinschaft,

noch kann man nicht viel erzählen über das neue Gemeinschaftshaus in Schwarzenbach. Manche andere Häuser in Schwarzenbach und Umgebung hätten viel zu berichten von der Geschichte Gottes und der Geschichte der Gemeinschaft hier am Ort. Und viele dieser Geschichten hätten das Fazit: „Der Herr hat großes an uns getan, des sind wir fröhlich.“ Sie könnten erzählen von verfolgten Hugenotten die im 17. Jahrhundert hier Aufnahme fanden, sie könnten von Bauern berichten, die „ihren“ Missionar betend bis nach Indien in die Herrenhuter Mission begleiteten. Da würden wir von heimlichen Versammlungen hinter geschlossenen Fensterläden im Dritten Reich hören, wo man sich das Bibellesen, Singen und Beten nicht verbieten ließ. Dann könnten wir vom ersten Gemeinschafshaus hören, das mit drei Mark Startkapital 1949 zu bauen begonnen wurde. Es wurde bald zu klein, 1975 begann man wieder neu zu bauen – auch die Geschichten aus diesem Haus hätten sicher das Fazit: „Der Herr hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich“.

Könnte unser neues Haus schon etwas erzählen? Ich glaube ja. Es könnte von machen Hürden berichten die überwunden werden konnten. Es würde uns Menschen vorstellen, die sich mit Ihrer Zeit, ihren Fähigkeiten, ihren Maschinen und mit ihrem Geld für diesen Haus eingesetzt haben. Und ich glaube, wenn wir diese Leute fragen würden „Warum habt ihr das getan?“, sie würden sagen: „Weil der Herr Großes an uns getan hat.“

Ich wünsche Euch in Schwarzenbach, dass diese Segensgeschichten auch in Eurem neuen Haus weiter gehen und alle die hier ein und aus gehen, dieses Fazit ziehen können: „Der Herr hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich“

Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen

Peter Kolb
Geschäftsführer des Landeskirchlichen Gemeinschafsverbandes in Bayern e.V.

Grußwort von Rainer Hübner, Prediger der LKG Burgthann/Schwarzenbach

„Jesus Christus ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für alle Menschen hinzugeben.“

Endlich ist das neue Gebäude bezugsfertig. Wir freuen uns auf die Einweihung am 23. Februar, die mit einem Festgottesdienst und einer offenen Tür begangen wird.

Wenn ich an den langen Prozess denke, bis eine Entscheidung für einen Neubau getroffen wurde, bis ein Bauplatz gefunden wurde, bis die Finanzierung stand, bis die Planung erstellt war und im Oktober 2012 die erste Baggerschaufel Erde ausgehoben wurde - ich kann nur staunen und danken, für das, was bis heute entstanden ist.

Bald werden in diesem Gebäude Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren ein- und ausgehen. Sie werden Gottesdienste feiern, beten, singen und musizieren. Mitarbeiter werden zusammensitzen und ihre Gruppen oder Veranstaltungen durchdenken und im Gebet mit Jesus Christus besprechen. Seminare werden durchgeführt. Besondere Veranstaltungen für verschiedene Lebenssituationen finden statt, wie z.B. das Candlelight-Dinner für Ehepaare im kommenden Herbst. Es wird ebenso Platz geben, um Menschen mit ihren Nöten zu sehen und ihnen zu helfen. Raum und die dazu nötige Atmosphäre, um miteinander zu sprechen, sich Dinge von der Seele zu reden, einander zu begleiten, ermutigen und Sorgen zu teilen.

Vor knapp 2 Jahren machten wir uns in einer eigens dafür einberufenen Versammlung Gedanken über die zukünftige Nutzung des Neubaus. Und als wesentliches Ergebnis wurde festgehalten: Der Neubau soll ein „Treffpunkt“ werden. Natürlich zu Veranstaltungen. Aber darüber hinaus sollen in diesem Gebäude Menschen jeden Alters, ob sie topfit sind oder hilfsbedürftig, ob einsam oder als Clique, einen Ort finden, an dem sie willkommen sind. Und das wollen wir im Blick behalten und dafür die nötigen Voraussetzungen entwickeln.

Die Weihe des Neubaus bedeutet nicht, dass danach dieses Gebäude - fast wie magisch - auf Gott hinweist. Doch markiert sie für uns den Zweck und das Ziel: Dieses Gebäude soll ein unterstützendes Werkzeug sein, dass Jesus Christus an uns selbst und den Menschen, die sich einladen lassen, heilend und verändernd wirken kann. Deshalb möchte ich das Bibelwort aufgreifen, das schon bei der Grundsteinlegung als Leitwort diente und ausdrückt, was uns für das Leben in diesem großen, hellen, schönen und einladenden Gebäude motivieren soll: „Jesus Christus ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für alle Menschen hinzugeben.“ (Markus 10,45) In tiefer Freude und Dankbarkeit wünsche ich uns, dass diese Einstellung von Jesus Christus in diesem Gebäude bei jeder Gelegenheit sichtbar bleibt und zu dem einlädt, dem es geweiht ist.

Rainer Hübner
Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft Burgthann/Schwarzenbach

Herzlichen Dank allen Beteiligten

Wir danken:

Der Gemeinde Burgthann mit der Gemeindeverwaltung (besonders Altbürgermeister Hirsch und Bürgermeister Meyer) für die Übertragung des Bauplatzes und das wohlwollende Entgegenkommen in verschiedenen Baufragen (Erstellung eines Bebauungsplanes etc).

Dem Landratsamt Nürnberg Land für die Unterstützung im Genehmigungsverfahren.

Dem Architekturbüro Berschneider, Pilsach, für die durchdachte Planung und qualifizierte Bauleitung.

Der Leitung des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbandes in Bayern e.V., besonders dem Geschäftsführer Peter Kolb für die ständige Begleitung und Förderung des Neubaus in vielen Belangen wie finanziell, verwaltungstechnisch, aber auch seelsorgerlich ermutigend.

Dem Bayerischen Jugendring für die Förderung der Jugendräume.

Den Schwarzenbachern, besonders den Anwohnern und „Durchfahrern“ für die Unannehmlichkeiten während der Bauphase (Lärm, verschmutze Straßen etc.).

Den verschiedenen Baufirmen für ihre sichtbar guten Leistungen.

Den fachlich kompetenten Mitgliedern des Bauausschusses der LKG und den vielen Bauhelfern für 1000e von ehrenamtlich eingebrachten Stunden. Dazu auch allen, die die Bauhelfer während dieser langen Bauphase immer wieder mit Essen und Trinken versorgt haben.

Denen, die mit kleinen und großen Spenden zur Entstehung dieses Neubaus beitrugen.

Ebenso denen, die immer wieder für ein Gelingen der Arbeiten am Neubau gebetet haben. Gott hat unsere Gebete gehört.

Deshalb gehört nicht zuletzt ihm, unserm guten Gott und seinem Sohn Jesus Christus der Dank, Lob und Ehre!